Unsere Programmübersicht:

  • Samstag, 24. April 2010:
    Ornithologische Frühjahrsexkursion mit Schwerpunkt Wasser- und Watvögel
    Geführt von Uwe Nielitz (Aschersleben) in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule.
    Treffpunkt: 08:00 Uhr Frose, Ortsausgang am Kindergarten Richtung Neukönigsaue

  • Samstag, 08. Mai 2010:
    Vogelstimmenexkursion um Athensleben
    Geführt von Uwe Nielitz (Aschersleben) in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule.
    Treffpunkt: 08:00 Uhr Athensleben, Bodebrücke

  • Freitag, 21. Mai 2010:
    Vereinsabend
    Treffpunkt: ab 18:00 Uhr im Vereinslokal

Die Zusammenkünfte der Fachgruppe finden regelmäßig am 3. Freitag des Monats, 18:00 Uhr, statt. Treffpunkt ist im Vereinszimmer der Gaststätte ”Zum Salzhof” (Staßfurt, Salzhofstraße 7).

 
Aktuell:
Biber an der Bode - 07.03.2010, Aufn. D. Spitzenberg
Vom Biber angenagte Pappel, Aufn. D. Spitzenberg

Der Biber nun regelmäßig auch um Staßfurt!
Vor 80 Jahren waren es nur noch etwa 100 Elbe-Biber (Castor fiber albicus), die Unterart stand kurz vor dem Aussterben. Dank des in Stecky ansässigen Amtmanns Max Behr, der sich intensiv dem Schutz der Art widmete, gelang die Rettung des Elbe-Bibers. Nun leben in Sachsen-Anhalt wieder ca. 2.300 Tiere in etwa 1100 Ansiedlungen (Stand 2006/07). Der Biber hat alle geeigneten Lebensräume im Bereich von Elbe, Mulde und Saale beisiedelt. Nun geht er auf Wanderschaft - und hat schon seit einigen Jahren den Staßfurter Raum erobert!

Anfangs wurde diese Entwicklung kaum bemerkt, da es lediglich Einzeltiere waren. Seit nunmehr 5 bis 7 Jahren trifft man "Meister Bockert" regelmäßig an. Der aufmerksame Wanderer oder Spaziergänger kann seine Spuren entlang des Bodelaufes entdecken: Bei Löbnitz, Staßfurt, Löderburg, Athensleben, Rothenförde...

Wer mehr über dieses interessante Tier erfahren möchte, ist ganz herzlich zum Fachgruppenabend am 16. April eingeladen. Sachsen-Anhalts "Bibervater" Peter Ibe kann Ihnen dazu viel Wissenswertes berichten.

Abbildungen: In der oben stehenden Aufnahme sonnt sich ein ausgewachsenes Tier vor seiner Behausung am Bodeufer. Auch eine Pappel mit ca. 40 cm Durchmesser kann schon einmal angenagt werden.

halophila Nr. 53/2009 mit ornithologischen und entomologischen Themen....

Auf 24 Seiten finden Sie Informationen zur Vogelberingung, zum Bruterfolg des Weißstorches in der Bodeniederung, zu bemerkenswerten Libellennachweisen und zu neuen Wanzen und Rüsselkäferfunden. Schauen Sie ruhig mal rein:

halophila Nr. 53

Große Rohrdommel, Aufn. Nielitz

halophila Nr. 52/2008 und ein weiterer Ornithologischer Jahresbericht...

Nunmehr liegt erneut ein ornithologischer Jahresbericht für den Raum um Aschersleben und Staßfurt vor!
Und wieder wurden einige tausend Meldungen für die Erstellung des 6. Jahresberichts ausgewertet.

Zum Bericht des Jahres 2007....

Die bisherigen Ornithologischen Jahresberichte finden Sie hier: 2002; 2003; 2004; 2005; 2006.

Peltodytes caesus

Verbreitungsatlas Wasserkäfer - Ein neues Projekt!
Nach einem viertel Jahrhundert der Erfassung wasserbewohnender Käfer reifte der Entschluss, die vorliegenden Daten besser und in Form eines Verbreitungskataloges verfügbar zu machen. Wohl wissend, dass bis zur Fertigstellung dieses Werkes noch viele Jahre intensiver Tätigkeit vergehen werden. So ist umfassend die Literatur - auch die so genannte graue Literatur der vielen ökologischen Untersuchungen - zu sichten, sind die Sammlungen in den Museen zu durchforsten und sind die "Beifänge" anderer Koleopterologen aufzunehmen.

Was liegt also näher, als einfach zu beginnen und zur Mitarbeit aufzurufen. Stellvertretend soll an dieser Stelle die bislang erfasste Verbreitung der Familie der Wassertreter (Haliplidae), Langtaster-Wasserkäfer (Hydraenidae) und Hakenkäfer (Elmidae) vorgestellt werden. Um diesen Anfang komplettieren zu können, bitte ich herzlich um weitere Hinweise, Funddaten und Literaturangaben.

Zu den Verbreitungskarten...

Dietmar Spitzenberg

Auf Halsbandsittich bei Bernburg, Aufn. S. Walter

Halsbandsittich in der Region - ein Neubürger nun auch bei uns?
Um Papageien und Sittiche zu sehen, brauchen wir nicht unbedingt in die klassischen Südländer reisen. Auch Deutschland beherbergt seit Jahren einige Sitticharten.
Neben dem Großen und dem Kleinen Alexandersittich zählt auch der Halsbandsittich (Psittacula krameri) seit Jahrzehnten zur mitteleuropäischen Fauna. Bereits 1997 ging man von ca. 1.000 Brutpaaren in Mitteleuropa aus. Überwiegend werden Parkanlagen in größeren Städten besiedelt. Als Höhlenbrüter kann die Art ein Konkurrent für andere Höhlenbrütern (z. B. Hohltaube) sein.
Sporadische Sichtungen gelingen auch in Sachsen-Anhalt des öfteren. Nun konnte Siegfried Walter kürzlich bei Bernburg (8.1.2008) das abgebildete Tier bei der Inspektion einer Grünspechthöhle beobachten. Es bleibt abzuwarten, ob sich ein Partner findet und eventuell auch bei uns ein Brutnachweis erbracht werden kann. Damit wäre dann neben dem bunten Bienefresser ein weiterer "Exot" hier ansässig. Nur, dass der Bienenfresser sein Verbreitungsgebiet in eigener Regie verlagert und der Halsbandsittich als ursprünglicher Gefangenschaftsflüchtling durch menschliche Einflüssen im engeren Sinn bodenständig wurde.

Tegenaria atrica, die Winkel- oder Hausspinne...
Winkel- oder Hausspinne, Aufn. Chr. Bank
...Spinne des Jahres 2008.
Sie ist zweifellos eine der bekanntesten Spinnen. Wohnt sie doch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, gleich nebenan, hinter dem Stubenschrank!
Wenngleich diese Spinne nicht als gefährdet gelten kann, soll ihrer im Jahr 2008 gedacht werden. Auch wegen ihrer ausgesprochenen Nützlichkeit. Hilft Sie doch, uns von zahlreichen kleinen Plagegeistern - Fliegen und Mücken - zu befreien. Aber unheimlich bleibt sie uns vielfach trotzdem. Urinstinkte regen sich, wenn Tegenaria am Abend nach Nahrung suchend plötzlich über den Teppich läuft...
Doch nicht nur der Mensch ist ihr unter Umständen feindlich gesonnen, auch aus den verwandschaftlichen Reihen droht Ungemach. Die Spinne des Jahres 2003, die langbeinige und eher unscheinbare Zitterspinne ist es, die manchmal der großen Winkelspinne gefährlich werden kann. Mit ihren langen Beinen ist die Zitterspinne in der Lage ihre klebrigen Fangfäden aus gebührender Entfernung um die träge Winkelspinne zu legen. Wir finden lediglich eine leere Spinnenhülle - stilles Indiz eines uns verborgen gebliebenen Daseinskampfes.
Rückblick: Das war im letzten Jahr interessant...
Armenischer Beifuss, Aufn. Bank
Ein neuer Pflanzenfund bei Staßfurt - Armenischer Beifuss

Immer wieder tauchen bei uns Pflanzen auf, die in den herkömmlichen Bestimmungswerken noch keine ausreichende Berücksichtigung fanden. In den meisten Fällen haben wir es dann mit so genannten Neophyten zu tun. Pflanzen, die ursprünglich nicht bei uns beheimatet sind, die nun aber Dank menschlicher Hilfe anzutreffen sind. Zu diesen Arten gehört auch der Armenische Beifuss (Artemisia tournefortiana), dessen Heimat Westasien ist.
Während mehrere Fundstellen bei Leipzig aus den 1980er Jahren zu verzeichnen sind, war ein Vorkommen bei Halle / Trotha die bislang einzigste Fundstelle in Sachsen-Anhalt. Südöstlich Staßfurt fand Chr. Bank nun ein weiteres Vorkommen. Eine Ausbreitung dieser Pflanzenart ist wahrscheinlich. Dazu trägt auch die erhebliche Samenproduktion von über eine Million kleiner Samen pro Pflanze bei, die leicht vom Wind verbreitet werden können. Vor allem entlang der Verkehrswege wird sicher eine weitere Ausbreitung erfolgen.
 

Seine Passion waren die Laufkäfer - vor allem die der Binnenlandsalzstellen in Sachsen-Anhalt

Die Fachgruppe trauert um ihren Freund Wolfgang Ciupa. Sein Leben vollendete sich am 29. November 2008.

Es war wohl ein Schock für den Rest seines Lebens, als im Februar 2007 seine Frau Johanna ganz plötzlich von ihm ging. Ein Schock, der aus der rheinischen Frohnatur einen gebrochenen Mann machte, der dem Leben kaum noch eine positive Sicht abgewinnen konnte. Hinzu kamen massive gesundheitliche Probleme. Was blieb, waren der Wille zur Fertigstellung seiner Carabiden-Kreisfauna und die zahlreichen Präparationsarbeiten, mit denen sein langjähriger Freund Dr. Peer-Hajo Schnitter ihm einen Lebenssinn zu vermitteln suchte. Wenigstens noch eine Aufgabe, für die sich die tägliche Einsamkeit ertragen ließ.

Letztlich halfen auch keine noch so gut gemeinten Ratschläge, Hinweise und Bitten. Über drei Jahrzehnte intensiver Beschäftigung mit den Laufkäfern hinterließen einige tausend sorgfältigst präparierter Belege, die auch weiterhin von der einstigen Passion des Wolfgang Ciupa künden.

Zum Nachruf...

17.12.2008

 
Auf Foto-Safari, Aufn. Spitzenberg

Auf "Foto-Safari" - Eine Aktion zum Mitmachen...

Fotografieren ist ein schönes Hobby und manch einer interessiert sich über die Kinder- und Urlaubsfotos hinaus für die heute fast grenzenlosen Möglichkeiten der Fotografie. Unser Wunsch bestand nun darin, naturinteressierte Fotofreunde zu gewinnen, die gute Fotos machen und sie dann auch anderen zeigen und darüber diskutieren möchten.
Anlässlich des Fachgruppenabends am 21.09.2007 waren deshalb Interessenten geladen, einige ihrer besten Fotos der Sparte "Natur- und Landschaftsfoto" vorzustellen, dabei etwas über Aufnahmetechnik, Bildaufbau und den künstlerischen Hintergrund darzulegen.

An dieser Stelle sollen nun die jeweils gelungensten Fotos der Rubriken Makro-Fotografie (Insekten, Blüten etc.), Tele-Fotografie (z. B. Vögel, Säugetiere, Libellen) und Landschaftsfotografie (einschließlich Pflanzenaufnahmen, soweit nicht im Makrobereich) vorgestellt werden.

20.10.2007

 

Salzwiesen im Binnenland

Neben den natürlichen Binnenland-Salzstellen in Sachsen-Anhalt (Staßfurter und Sülldorfer Umgebung) weist auch der Freistaat Thüringen eine Anzahl zum Teil weithin bekannter Salzstellen auf. Zu nennen wären beispielsweise die Numburger Westquelle, der Artener Solgraben oder das Esperstedter Ried.

Kürzlich besuchten nun Gäste aus Thüringen die Salzstellen bei Hecklingen und Sülldorf. Ein Erfahrungsaustausch und das gegenseitige Kennenlernen sollten dabei den Horizont erweitern und zu effektiveren Schutzbemühungen beitragen.

Zur Dokumentation...

27.10.2006

 

Heinz Sielmann - Ein Leben für die Natur und für den Naturschutz hat sich vollendet

Sicher ist es nur wenigen Menschen vergönnt, sich so für die Natur einzusetzen, dass daraus auch ein bekanntes Lebenswerk wurde. Heinz Sielmann gehörte dazu.

Es war in jener Zeit des gesellschaftlichen Auf- und Umbruchs, als zu Beginn der 1990er Jahre die Fachgruppe aktiv im Drömling tätig war. Bei dieser Gelegenheit lernten wir auch Heinz Sielmann kennen, der sich zusammen mit Vertretern der Stork-Foundation, die sich damals stark im Drömling engagierte, im Naturpark umsah. Anlässlich seines Todes erinnern wir uns an diese Begegnung.

Erinnerungen...

08.10.2006

 

Vorkommen und Gefährdung der Tagfalter der weiteren Umgebung von Staßfurt

Bei langjährigen Untersuchungen im Gebiet des ehemaligen Landkreises Staßfurt (Sachsen-Anhalt) wurden in den zurückliegenden 45 Jahren die Tagfalter (Hesperioidea, Papilionoidea) erfasst. Für den Überblick zur Entwicklung der Tagfalterfauna des Gebietes wurden Literaturdaten sowie Sammlungs- und Exkursionsdaten der letzten ca. 40-45 Jahre in die Auswertung einbezogen.

Zum Beitrag...

18.02.2006

 

Zum Vorkommen von Hemimysis anomala Sars 1907 im Hufeisensee Halle im November 2005

Im Dezember 2005 ging das Vorkommen der Schwebegarnele Hemimysis anomala in Halle durch die Presse. Sicherlich war es für die Taucher, die diese Entdeckung in ihrem „Haussee“ machten, ein spektakulärer Fund. Insgesamt mit etwas Abstand betrachtet, konnte durchaus auch im mitteldeutschen Raum mit dieser Garnele, die ursprünglich für die Küstenregion des Schwarzen und Kaspischen Meeres (BACESCU 1954) endemisch war, gerechnet werden.

Zum Beitrag...

04.02.2006

 

Untersuchungen zur Besiedlung Harzer Bergbäche -
Die Ecker und ausgewählte Zuflüsse

Der Harz bietet mit seinen zahlreichen Bächen und Bachsystemen einer Fülle interessanter wasserbewohnender Organismen gute Entwicklungsmöglichkeiten. In einem nicht unerheblichen Maße korrelliert das Artvorkommen mit den herrschenden geologischen Gegebenheiten.
Das war für die Herren Mathias Hohmann (LHW Dessau/Wittenberg) und Mario Brauns (IGB Berlin) Grund genug, sich des Makrozoobenthos (insbsondere Stein-, Köcher- und Eintagsfliegen) der Ecker und ausgewählter Nebenbäche anzunehmen und sich hiermit ein ausgesprochen interessantes Betätigungsfeld zu erschließen.

Da in den untersuchten Lebensräumen auch einige interessante Wasserkäfer zu finden sind, beteiligte sich unser Fachgruppenmitglied Dietmar Spitzenberg an einigen Exkursionen - mit bemerkenswerten Ergebnissen.

09.05.2003

 

   ! Urzeitviecher gesucht !

Nicht nur in den wenig bekannten Tiefen der Weltmeere oder in den unzugänglichsten Urwäldern leben Tiere, die kaum jemand kennt. Auch in unserer unmittelbaren Umgebung sind derartige Geschöpfe anzutreffen!

Zu diesen kaum bekannten Arten zählen auch die Urzeitkrebse aus den Ordnungen der Rückenschaler (Notostraca) und der Kiemenfüßer (Anostraca). Diese Tiere kommen weltweit nur in wenigen Arten vor. In Sachsen-Anhalt können wir davon vier bemerkenswerte Arten finden - mit etwas Glück, mit Ausdauer und dem Wissen um die Lebensweise dieser Tiere.

Soweit Ihr Interesse geweckt ist und Sie gewillt sind, können wir Ihnen einige Informationen geben, mit denen Sie auf Suche gehen können. Wann ? Bald, denn mit dem in einigen Wochen beginnenden Frühling geht es los!

Natürlich sind wir auch an Ihren Ergebnissen interessiert und würden uns über jede Menge Mitteilungen freuen - ganz so, wie es auch bei der Suche nach der Süßwasserqualle, die Ihnen unser Mitstreiter Lutz Tappenbeck bereits vorstellte, zu verzeichnen war.

22.12.2003

 

Unterstützung gesucht!

Ein interessantes Objekt in unseren Gewässsern ist die Süßwasserqualle. Ihre Verbreitung ist in Sachsen-Anhalt jedoch nur lückenhaft bekannt. Wir rufen deshalb zur Erfassung der Vorkommen auf! Teilen Sie uns bitte Fundorte dieser Art mit.
Nähere Informationen sowie ein Meldeformular finden Sie hinter diesem Link

Meldeformular als Download:

Erste Ergebnisse der Umfrage
Dank der zahlreichen Hinweise hat sich der Kenntnisstand zur Verbreitung der Süßwasserqualle erheblich gebessert. Eine kurze Zusammenfassung des derzeitigen Standes können sie hinter diesem Link sehen: Ergebnisse

01.05.2003

 

! Neufund für Sachsen-Anhalt: Mittelmeer-Nelkenwickler !

Immer wieder kommt es vor, dass faunenfremde Arten den Weg zu uns finden. Das kann im Rahmen einer natürlichen Arealerweiterung stattfinden, das kann oftmals aber auch durch direkte menschliche Einflüsse erfolgen. Nicht immer sind diese Neubürger gern willkommen, können doch erhebliche Einflüsse auf die bodenständige Tier- und Pflanzenwelt zu verzeichnen sein.

Ein kürzlich erfolgter Nachweis des im Mittelmeerraum als Schädling an Kulturpflanzen in Erscheinung tretenden Mittelmeer-Nelkenwicklers in Sachsen-Anhalt soll Anlass sein, diesen zu den Wicklern (Tortricidae) gehörenden Kleinschmetterling einmal vorzustellen: hier klicken

12.04.2003

 

! Aufruf zur Mitarbeit: Saitenwürmer gesucht !

Bereits 1758 enthielt das von Carl von LINNÉ verfasste "Systema Naturae" die Beschreibung eines Saitenwurmes: Gordius aquaticus. Es sollte viele Jahrzehnte dauern, bis in Verwandtschaftsverhältnis und Ökologie einigermaßen Klarheit herrschte. Und erst mit dem Raster-Elektronenmikroskop gelang es, feinstrukturelle Details der Saitenwürmer zur genauen Bestimmung der Arten heranzuziehen.

Noch ist das Wissen um die Verbreitung der in Deutschland vorkommenden rund 40 Arten mit großen Lücken versehen. Dieses und die faszinierende Entwicklung soll Ansporn sein, sich näher mit den Saitenwürmern (Nematomorpha) zu befassen. Wir wollen dazu aufrufen und diese Tiere hier vorstellen: hier klicken

10.04.2003

 

Libellenatlas der Stadt Magdeburg

Dem allgemein verbreiteten Glauben, dass Verbreitungsatlanten nur für ein größeres und ausgedehntes Gebiet aussagekräftig und daher sinnvoll sind, wird mit der vorliegenden Broschüre des "Libellenatlas der Stadt Magdeburg" nachweislich widersprochen. 48 Libellenarten konnten im eng umrissenen Gebiet der Stadt Magdeburg angetroffen werden. Damit wird einmal mehr bewiesen, dass es momentanen und kurzfristigen Bestandserfassungen oftmals erheblich an Aussagekraft mangelt.

  • STEGLICH, R. & P.-L. GENTZ (2002): Libellenatlas Landeshauptstadt Magdeburg. - Hrsg. Umweltamt Magdeburg. 112 S.
  • Bezug über: Umweltamt der Stadt Magdeburg,
    Mittelstr. 66
    D-39114 Magdeburg
    Tel.: (0391)5 40 58 14, Fax: (0391) 5 40 58 51
    eMail: umweltamt@magdeburg.de

     

    !! Buchtipp !!

    Auf 87 Seiten wird die Entwicklungsgeschichte des bereits  1926 ausgewiesenen Naturschutzgebietes dargestellt. Wird das Wirken bedeutender Botaniker, Entomologen und Naturforscher gewürdigt.

    Im 39 seitigen Anhang ist der Nachweis von insgesamt 1255 Tier- und Pflanzenarten dokumentiert. Mit dieser Broschüre und der Artendokumentation kann auf die ausführliche Monographie eines Naturschutzgebietes verwiesen werden, die in dieser Art eine bedeutende Grundlage für Naturschutzbehörden, Naturwissenschaftler und Naturfreunde ist.

    Chr. Bank & D. Spitzenberg:
    “Die Salzstelle Hecklingen - Darstellung einer der derzeit bedeutendsten Binnenlandsalzstellen in Deutschland”.
    Herausgegeben von der Fachgruppe Faunistik und Ökologie Staßfurt.

    09.02.2002