ÿþ<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN"> <HTML> <HEAD> <META HTTP-EQUIV="Content-Type" CONTENT="text/html; charset=ISO-8859-1"> <META NAME="Author" CONTENT="D. Spitzenberg - Fachgruppe Faunistik u. ökologie"> <META NAME="Generator" CONTENT="NetObjects Fusion 5.0.2 für Windows"> <META NAME="Keywords" CONTENT="Fachgruppe, Faunistik, Ökologie, Oekologie, Stassfurt, Staßfurt, Entomologie, Botanik, Ornithologie, Mykologie, Naturschutz, Heimatkunde, Käfer, Wanzen, Libellen, Heuschrecken, Parasiten, Laufkäfer, Wasserkäfer, Carabidae, Schmetterlinge, Odonata, Saltato"> <META NAME="Umwelt, Naturschutz" CONTENT="Darstellung naturwissenschaftlich u. heimatkundlich orientierter ehrenamtlicher Tätigkeit der Fachgruppe Faunistik und Ökologie Staßfurt"> <TITLE>halophila Mitteilungsblatt Nr. 47</TITLE> <style type="text/css"> #hph { Background-Color: #CCCCCC } #hbt { Background-Color: #AAAAAA } </Style> <BASE TARGET="_parent"> </HEAD> <BODY BGCOLOR="#FFFFFF" BACKGROUND="../../../startseite/halophila/image2.gif" TEXT="#000000" TOPMARGIN=2 LEFTMARGIN=2 MARGINWIDTH=2 MARGINHEIGHT=2> <TABLE CELLPADDING=0 CELLSPACING=0 WIDTH="100%" HEIGHT="100%" VALIGN=TOP> <TR> <TD VALIGN=TOP> <P ALIGN=LEFT><A NAME="51-1"></A><FONT SIZE=-1>Ornithologischer Jahresbericht im PDF-Format: </FONT>&nbsp;<A HREF="halophila51-1-2007.pdf" TARGET="_Blank"><IMG ID="Bild49a" HEIGHT=20 WIDTH=20 SRC="../../../PdfSymbol.gif" BORDER=0></A></P> <P ALIGN="CENTER"><FONT SIZE="+1"><B>Ornithologischer Jahresbericht 2006 für die Naturräume um Aschersleben und Staßfurt (Landkreis Aschersleben-Staßfurt)</B></FONT></P> <P ALIGN="CENTER">zusammengestellt von Uwe Nielitz</P> <P>Hiermit liegt der 5. Jahresbericht für das Beobachtungsgebiet vor. Und wieder wurden fast 3000 Datensätze in unsere Datenbank eingearbeitet. Der folgende Bericht hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es wurde wieder versucht, Interessantes, Seltenheiten, neue Erkenntnisse, Tendenzen, Anregungen und Hinweise aus dem vergangenen Jahr und für die Arbeit in der Zukunft den Mitarbeitern und Lesern vorzulegen. Bei kritischen Beobachtungen ist jeder Beobachter für die Einreichung bei der Avifaunistischen Landeskommission Sachsen-Anhalt (ALK) selbst verantwortlich! Zwei Ausnahmen bestehen jedoch: Nilgansbruten und Silberreiherdaten melde ich zentral an die ALK. Des Weiteren bitte ich um Berücksichtigung meiner Hinweise aus den vergangenen Jahren bezüglich der Geschlechtsangaben, Alter, Mischschwärme bei Gänsen usw.</P> <P>Die Daten in unserer Datenbank stehen jedem Mitarbeiter für spezielle Auswertungen zur Verfügung.</P> <P>Für Anregungen, Kritik oder Änderungen zur Form und Verbesserung der nächsten Jahresberichte bedanke ich mich bereits heute.<BR>Allen Meldern und Lesern schöne Beobachtungen 2007.</P> <P>Bei häufig verwendeten Beobachternamen, Orts- und sonstigen Angaben wurde das System der vergangenen Jahre übernommen und teilweise erweitert. Dabei werden folgende Abkürzungen verwendet:</P> <TABLE CELLPADDING=2 CELLSPACING=2 WIDTH="98%" ALIGN=CENTER VALIGN=TOP Border=0> <TR> <TD VALIGN=TOP WIDTH=15%> <P><U>Beobachter:</U></P> </TD> <TD VALIGN=TOP WIDTH=85%> <P><B>FG</B> - Fachgruppe Faunistik & Ökologie Staßfurt; <B>FK</B> - Freddy KUCHE (Staßfurt); <B>HL</B> - Johann LANG (Rathmannsdorf); <B>JA</B> - Jürgen ADLER (Neundorf); <B>JL</B> - Joachim LOTZING (Unseburg); <B>KL</B> - Klaus LOTZING (Unseburg); <B>MÜ</B> - Dr. Joachim MÜLLER (Magdeburg); <B>RS</B> - Rosmarie Steglich (Magdeburg); <B>RW</B> - RAINER WESEMANN (Hecklingen); <B>UN</B> - Uwe NIELITZ (Aschersleben); <B>WB</B> - Wilhelm BÖHM (Aschersleben); <B>WH</B> - Wolfgang HAHN (Förderstedt).</P> </TD> </TR> <TR> <TD VALIGN=TOP WIDTH=15%> <P><U>Orte:</U></P> </TD> <TD VALIGN=TOP WIDTH=85%> <P><B>ATTEI</B> - Athenslebener Teiche (MTB 4135-1); <B>ATU</B> - Alter Angelteich Unseburg (MTB 4035-3); <B>COSEE</B> - Concordiasee Nachterstedt (MTB 4134-3); <B>LÖTEI</B> - Löderburger Teiche (MTB 4135-1); <B>MATEI</B> - Marbeteich östlich Löderburg OT Lust (MTB 4135-1); <B>TBKÖ</B> - Tagebau Königsaue (MTB 4134-3); <B>TBLÖ</B> - Tagebau Löderburg (MTB 4135-1).<BR><B>ASL</B> - Aschersleben; <B>HBS</B> - Halberstadt; <B>SFT</B> - Staßfurt; <B>LK</B> - Landkreis.</P> </TD> </TR> <TR> <TD VALIGN=TOP WIDTH=15%> <P><U>Sonstiges:</U></P> </TD> <TD VALIGN=TOP WIDTH=85%> <P><B>M</B> - Männchen, <B>W</B> - Weibchen, <B>sM</B> - singendes Männchen, <B>BP</B> - Brutpaar, <B>dj.</B> - diesjährig, <B>vj.</B> - vorjährig; <B>Ex.</B> - Exemplar(e); <B>fl.</B> - flügge; <B>Ri.</B> - Richtung + E,S,W bzw. N als Flugrichtung; <B>PK</B> - Prachtkleid; <B>SK</B> - Schlichtkleid; <B>pull.</B> - Dunenjunge.</P> </TD> </TR> </TABLE> <P>In der Nomenklatur und der Reihung der Familien und der Arten wird DORNBUSCH (2001) gefolgt</P> <P><B><U>HÜHNERVÖGEL (Galliformes)</U></B></P> <P><B>Rebhuhn (<I>Perdix perdix</I>):</B> Verbreitungsschwerpunkt ist das Industriegelände zwischen MATEI und ATU mit seinen Halden, Brachen und Kiesgruben. Hier wäre eine genaue Erfassung der balzenden M eine lohnenswerte Untersuchung. Max.: 22.01. am Sodawerk SFT 17Ex. RW.</P> <P><B>Wachtel (<I>Coturnix coturnix</I>):</B> 18.06. mehrere rufende M am Wartenberg bei Hecklingen RW, 05.07. ein rufendes M am MATEI B.SEIDEL, 26.07. ein M bei Schackenthal aus Winterweizen rufend UN.</P> <P><B><U>ENTENVÖGEL (Anseriformes)</U></B></P> <P><B>Höckerschwan (<I>Cygnus olor</I>):</B> Jahresvogel. Brutbestand ähnlich Vorjahr an den bekannten Plätzen. Mehrfach wurde das Verschwinden einiger oder aller Juv. gemeldet. Am ATU führte dies zu einer Zweitbrut: 15.04. BP am Nest, 21.05. BP mit 7 kleinen Jungen, im Juni ständige Abnahme der Jungenzahl, 07.07. BP ohne Junge, am 15.08. beobachtet dann JL wieder das BP mit 6 Jungen. Das BP in der Westerwiese Unseburg zog 8 Junge erfolgreich auf. Max.: 15.01. TBLÖ 100Ex. FK,MÜ,WH.</P> <P><B>Singschwan (<I>Cygnus cygnus</I>):</B> 23.03. ATTEI 12Ex. rastend FK.</P> <P><B>Zwergschwan (<I>Cygnus bewickii</I>):</B> 18.11. am COSEE rasten 7ad.Ex. UN.</P> <P><B>Saatgans (<I>Anser fabalis</I>):</B> Bis zum 24.03. und ab 17.09. im Gebiet anwesend. Die Rastbestände betrugen in der Bodeniederung max. ca. 6000Ex. am 07.01. bei Athensleben MÜ,RS,WH. Ebenfalls im Herbst max. ca. 6000Ex. am 20.11. am Schlafplatz TBKÖ. Die Tiere vom TBKÖ flogen morgens in Richtung Quedlinburg ab und sind somit nicht mit den Gänsen in der Bodeniederung identisch. Dort schätzte JL am 14.12. ca. 5000Ex. über Unseburg welche Richtung ATTEI oder TBLÖ zum Schlafplatz flogen. Die Bejagung an den Schlafgewässern war in diesem Jahr erfreulicherweise geringer als in den vergangenen Jahren. Sie ist jedoch noch nicht eingestellt!</P> <P><B>Blässgans (<I>Anser albifrons</I>):</B> Bis 21.03. und ab 17.09. im Gebiet. Max.: 20.11. ca. 1200Ex. am Schlafplatz TBKÖ. Bemerkenswert ist der frühe Nachweis am 17.09. ATU 3Ex. WH. In der Zukunft bitte auf getrennte Artangaben bei Mischschwärmen achten! Nur so ist eine Erfassung und Auswertung in der Datenbank möglich!</P> <P><B>Graugans (<I>Anser anser</I>):</B> Ganzjährig im Gebiet. Auf dem COSEE trotzten bis ca. 50Ex. im Jan.-Feb. Eis und Schnee und überwinterten. Bruten: ATU 6BP, davon bereits am 08.04. 1Paar mit kleinen Gösseln WH. COSEE 11.05. 1BP mit 3 Gössel 8Tage alt UN. 2-3 Paare im Bereich NSG  Wilslebener See blieben wieder ohne Nachwuchs WB. Max.: TBKÖ 84Ex. am 21.10. UN.</P> <P><B>Weißwangengans (<I>Branta leucopsis</I>):</B> 06.04. NSG  Wilslebener See 3Ex. rastend WB. Im TBKÖ beobachtete WB am 25.06. und 10.07. 1M, welches im Familienverband mit einer Nilgans und deren 2 Gösseln schwamm. Die Juv. waren jedoch keine Mischlinge.</P> <P><B>Brandgans (<I>Tadorna tadorna</I>):</B> Das Brutgebiet  Untere Bodeniederung wurde trotz fast völliger Vereisung am 12.02. besetzt. Max.: 14.04. ATTEI 25Ex., teilweise auch balzend FK. Der Brutbestand dürfte wieder etwa bei 8-10Paare gelegen haben. Jedoch nur 2 erfolgreiche Bruten am MATEI mit 7 und 4Juv. FG.</P> <P><B>Nilgans (<I>Alopochen aegyptiacus</I>):</B> Bestand hat sich weiter stabilisiert. Erfolgreiche Bruten wurden vom ATTEI, Kamplake bei Unseburg, ATU, COSEE und TBKÖ gemeldet. An mehreren Stellen weitere Paare ohne Bruterfolg. Ein Mischpaar mit einer Weißwangengans wurde am TBKÖ beobachtet (s.o.) FG.</P> <P><B>Brautente (<I>Aix sponsa</I>):</B> 07.12. COSEE 1W F.WEIHE(HBS),UN,WB.</P> <P><B>Mandarinente (<I>Aix galericulata</I>):</B> 4 Daten von jeweils 1M: 23.01. Bode in SFT RW, 12.03. Bode bei SFT HL, 05.06. Gondelteich ASL UN und 17.12. Schachtsee Wolmirsleben JL.</P> <P><B>Schnatterente (<I>Anas strepera</I>):</B> Jahresvogel, aber diesmal keine Brutnachweise. Max.: 21.10. 62M,57W TBKÖ UN und 08.11. 105Ex. ATU UN.</P> <P><B>Pfeifente (<I>Anas penelope</I>):</B> Regelmäßiger Durchzügler bis 23.04. und ab 13.10. Max.: 21.03. 33M,29W ATTEI UN und 26.11. ca. 75Ex. ATU JL,MÜ,WH.</P> <P><B>Stockente (<I>Anas platyrhynchos</I>):</B> TBLÖ mit bis zu ca. 1450Ex. am 06.01. und der COSEE mit max. ca. 800Ex. am 07.12. sind die größten Rastgebiete in unserem Gebiet.</P> <P><B>Löffelente (<I>Anas clypeata</I>):</B> Vom 05.03. bis Jahresende im Gebiet anwesend. Max.: 08.04. 51Ex. ATTEI WH auf dem Heimzug und 11.11. ca. 60Ex. am ATTEI WH im Herbst. Einige Daten im Mai und Juni geben Hoffnung auf eventuelle Bruten. In der Zukunft verstärkt auf führende W achten, insbesondere an der Westerwiese, ATU und ATTEI.</P> <P><B>Spiessente (<I>Anas acuta</I>):</B> Regelmäßiger Durchzügler bis 08.04. und ab 21.10. Max.: 18.03. 20Ex. ATTEI FK.</P> <P><B>Knäckente (<I>Anas querquedula</I>):</B> Wieder nur 4 Heimzugdaten zwischen 26.03.-07.05. mit max. 3Ex. am 08.04. bei Athensleben WH.</P> <P><B>Krickente (<I>Anas crecca</I>):</B> Bis Ende April und ab Anfang August im Gebiet anwesend. Max.: ca. 150Ex. am 29.01. Bruchwiesen bei Hecklingen RW. Die am 03.08. von JL in der Westerwiese beobachteten 5Ex. lassen eventuelle Bruten im LK vermuten.</P> <P><B>Kolbenente (<I>Netta rufina</I>):</B> Mind. 2 eventuell sogar 3 erfolgreiche Bruten an den LÖTEI: 05.08. 1W mit 3 flüggen Juv. und 27.08. 2W mit 1 und 2 flüggen Juv. MÜ,WH. Später Nachweis: 08.12. ATTEI 1W FK,WH.</P> <P><B>Tafelente (<I>Aythya ferina</I>):</B> Jahresvogel, jedoch keine Bruten nachgewiesen. Max.: 15.01. ca. 150Ex. TBLÖ FK,MÜ,WH und 16.01. 75M,70W TBLÖ UN.</P> <P><B>Moorente (<I>Aythya nyroca</I>):</B> 18.11. COSEE 1M UN (ALK eingereicht).</P> <P><B>Reiherente (<I>Aythya fuligula</I>):</B> Jahresvogel. Max.: 15.01. ca. 180Ex. TBLÖ FK,MÜ,WH. Bruten: 22.06. 1W mit 5 kleinen pull. ATTEI FK, 08.08. 1W mit 3 pull. auf der Bode bei Egeln-Nord JL.</P> <P><B>Eiderente (<I>Somateria mollissima</I>):</B> 16.01. ATU 1M,1W FK,WH.</P> <P><B>Schellente (<I>Bucephala clangula</I>):</B> Im Winterhalbjahr auf fast allen Gewässern in wenigen Ex. beobachtet. Max.: 23.01. COSEE 11M,16W UN. Von Mai-Juli hielten sich im Bereich Westerwiese Unseburg, ATU und LÖTEI bis zu 3W auf FK,JL,MÜ,WH.</P> <P><B>Zwergsäger (<I>Mergellus albellus</I>):</B> Alle Daten: 08.01. COSEE 1M,1W UN, 14.01. COSEE 4W UN, 11.02. TBLÖ 1W FK,MÜ,RS,WH, 12.03. COSEE 1W UN, 26.03. ATU 1M,3W WH, 28.03. ATU 1M,2W MÜ, 17.12. TBKÖ 1W UN.</P> <P><B>Gänsesäger (<I>Mergus merganser</I>):</B> Regelmäßig bis 25.03. und ab 09.12. an fast allen Gewässern. Max.: 03.03. TBLÖ 20Ex. FK.</P> <P><B><U>SPECHTVÖGEL (Piciformes)</U></B></P> <P><B>Wendehals (<I>Jynx torquilla</I>):</B> 1. Rufer am 17.04. im Wöhl bei Tarthun JL.</P> <P><B>Buntspecht (<I>Dendrocopos major</I>):</B> Brutbestände: 08.03. Westerwiese bei Unseburg 2Paare balzend JL, 17.04. im Wöhl bei Tarthun 5 Revierpaare JL.</P> <P><B>Mittelspecht (<I>Dendrocopos medius</I>):</B> In Unseburg am 13.03. und 14.03. 1Ex. und in der Westerwiese am 24.09. 1Ex. JL.</P> <P><B>Grauspecht (<I>Picus canus</I>):</B> Wie bereits im Vorjahr 1M bei Unseburg am 20.03. und 26.03. JL,MÜ.</P> <P><B><U>RACKENVÖGEL (Coraciiformes)</U></B></P> <P><B>Eisvogel (<I>Alcedo atthis</I>):</B> Die lange Vereisung der Gewässer bis Ende März forderte offenbar zahlreiche Opfer. Keine Bruthinweise. Nur 4 Einzelnachweise zwischen 07.06.-14.10.</P> <P><B>Bienenfresser (<I>Merops apiaster</I>):</B> 2006 begann in Sachsen-Anhalt ein Monitoring-Projekt für diese Art. UN kontrollierte daraufhin fast alle Kiesgruben und andere potentielle Brutplätze im Landkreis mit folgendem Ergebnis: Osmarsleben 4 Revierpaare, Giersleben 1BP, Schackenthal 8BP erfolgreich brütend, Drohndorf 1BP erfolglos brütend, Hecklingen 1BP erfolgreich brütend. Insgesamt wurden 11 Bienenfresser gefangen und beringt. Am 26.07. wurde ein bereits beringtes Ex. gefangen, welches von Herr LUGE 2004 in Osmarsleben als Brutvogel beringt wurde. Die Brutplätze werden sofort nach dem Ausfliegen der Jungen (Anfang bis Mitte August) verlassen. Danach auch in größeren Trupps umherstreifend. Max.: 17.08. bei Osmarsleben insgesamt ca. 150Ex. in mehreren Trupps zwischen 17.00-18.00Uhr den Ort überfliegend JA. 09.09. bei Osmarsleben ca. 50Ex. in einer Streuobstwiese Wespen fangend JA.</P> <P><B><U>Kuckucksvögel (Cuculiformes)</U></B></P> <P><B>Kuckuck (<I>Cuculus canorus</I>):</B> 1. Rufer 28.04. Winningen WB. Am 05.05. am ATU ein Ex. der braunen Phase UN.</P> <P><B><U>SEGLER (Apodiformes)</U></B></P> <P><B>Mauersegler (<I>Apus apus</I>):</B> 1. Beobachtung am 30.04. TBKÖ ca. 100Ex. über der Wasserfläche WB. Die Hauptmasse zog in der Zeit vom 02.-03.08. wieder in Richtung Süden ab.</P> <P><B><U>EULEN- UND SCHWALMVÖGEL (Stringiformes)</U></B></P> <P><B>Schleiereule (<I>Tyto alba</I>):</B> 1Ex. in einem Straßenbaum an der Straße Unseburg  Alten-weddingen KL. Am 09.08. brütet 1Ex. in Borne auf 4 Eier. 3 Junge sind am 29.10. fast flügge, aber nur 1Ex. fliegt am 12.11. erfolgreich aus JL,MÜ.</P> <P><B>Uhu (<I>Bubo bubo</I>):</B> Das Paar am Harzrand hat erfolgreich an einem neuen Platz 2Juv. erbrütet Artbetreuer M.WADEWITZ(HBS). Nachdem in den vergangenen Jahren nur Einzelvögel bei SFT beobachtet wurden, stellte sich in diesem Jahr ein Paar ein, welches erfolgreich 2 Junge aufzog FK,MÜ,WH.</P> <P><B>Waldkauz (<I>Strix aluco</I>):</B> Keine Meldung!!!</P> <P><B>Waldohreule (<I>Asio otus</I>):</B> Es wurden keine Bruten gemeldet. Schlafplätze: 02.01. in SFT 15Ex. in Fichten FK. Max. 9Ex. schliefen am 04.03. auf dem Friedhof in ASL WB. 2 Schlafplätze kontrollierte JA in Neundorf, max. waren 8 bzw. 2Ex. anwesend.</P> <P><B><U>TAUBENVÖGEL (Columbiformes)</U></B></P> <P><B>Haustaube (<I>Columba livia f. domestica</I>):</B> Im Jan./Feb. an der Kompostieranlage Atzendorf und der umliegenden Feldflur bis zu ca. 250Ex. FK,MÜ,RS,WH.</P> <P><B>Hohltaube (<I>Columba oenas</I>):</B> Winter: 22.01. 3Ex. an der Kompostieranlage Atzendorf MÜ,WH. 01.02. 8Ex. an einer Kornschüttung am MATEI UN. Brutzeit (alle Daten Westerwiese Unseburg): Im März bis zu 3Rufer JL. MÜ sah am 20.03. 1Ex. an einer Bruthöhle und 6 weitere Ex. Am 03.08. 7Ex, von denen mind. 2Ex als dj. bestimmt wurden JL.</P> <P><B>Ringeltaube (<I>Columba palumbus</I>):</B> In der Umgebung der Kompostieranlage Atzendorf, bildete sich im Jan./Feb. ein größerer Überwinterungstrupp, welcher meist auf einer Maisstoppel Nahrung suchte. Max.: 22.01. ca. 800Ex. MÜ,WH.</P> <P><B>Türkentaube (<I>Streptopelia decaocto</I>):</B> Winter: Gemeinsam mit Ringeltauben an der Kompostieranlage Atzendorf max. ca. 80Ex. am 28.01. auf Maisstoppel FK,MÜ,RS,WH. Keine Meldung von Brutbeständen!</P> <P><B>Turteltaube (<I>Streptopelia turtur</I>):</B> 1. Ex. am 24.04. bei Frose rufend WB.</P> <P><B><U>KRANICHVÖGEL (Gruiformes)</U></B></P> <P><B>Kranich (<I>Grus grus</I>):</B> Durchzug ähnlich wie im Vorjahr. 46 Daten vom 14.01.-23.04. mit insg. ca. 2900Ex. dokumentieren den Heimzug. 3Ex. am 23.04. im Seegelände bei ASL WB schüren die Hoffnung, dass der Kranich im Seegelände zwischen ASL, Frose und Wilsleben in der Zukunft auch mal brütet. Der Wegzug begann am 09.10. gleich mit einem Durchzugsgipfel am 10. und 11.10. Eine weitere, kleinere Welle erfolgte am 16. und 17.10. Das Durchzugsmaximum wurde dann am 02. und 03.11. mit beeindruckenden Zahlen registriert. Insgesamt wurden wieder über 20000Ex. ziehend oder rastend in insgesamt 185 Trupps in der Zeit vom 09.10. bis 10.12. beobachtet. Dank allen Meldern. Weiterhin alle Daten mit Zugrichtung, Anzahl und Uhrzeit (möglichst genau) melden FG.</P> <P><B>Großtrappe (<I>Otis tarda</I>):</B> Gleich 2 Nachweise in alten Trappengebieten! 22.01. Feldflur südlich Atzendorf 1Ex. (wahrscheinlich junges M) MÜ. 19.12. und 20.12. Feldflur nördlich von Wolmirsleben 1 jüngeres M B.BELCOUR(UNB Bördekreis),FK,MÜ.</P> <P><B>Wasserralle (<I>Rallus aquaticus</I>):</B> Winter: 01.02. Goldbach an den ATTEI 1Ex. rufend UN. Brutzeit: NSG  Wilslebener See 29.03. 1Rufer WB, Seegelände bei ASL 07.05. 3Rufer UN, Westerwiese Unseburg 03.08. 1Rufer JL, ATU 04.08. 1Rufer JL.</P> <P><B>Blässhuhn (<I>Fulica atra</I>):</B> Ganzjährig im Gebiet mit weiterhin sinkenden Rastzahlen! In diesem Jahr wurde von vielen Beobachtern ein äußerst geringer Bruterfolg gemeldet. WB zählte am 10.07. im NSG  Wilslebener See unter 115Ex. keinen einzigen Jungvogel! Ähnliche Situation auch an anderen Gewässern. Über die Ursache besteht Unklarheit. Möglicherweise spielt auch hier der Waschbär eine Rolle. 2007 bitte möglichst genaue BP-Zahlen und Bruterfolge an einzelnen Gewässern melden. Max.: 573Ex. am 16.01. TBLÖ rastend UN.</P> <P><B><U>STORCHENVÖGEL (Ciconiiformes)</U></B></P> <P><B>Waldschnepfe (<I>Scolpax rusticola</I>):</B> 28.03. 1Ex. rastet bei Westdorf WB.</P> <P><B>Bekassine (<I>Gallinago gallinago</I>):</B> Nur Durchzügler. Der Frühjahrszug wurde nur zwischen 24.03. und 26.03. in der feuchten Feldflur zwischen ATTEI und Groß Börnecke bemerkt. Max.: 9Ex. am 24.03. FK,UN,WH. 9 Daten zwischen 10.07. und 01.10. belegen den Wegzug. Max.: 3Ex. am 28.08. ATTEI FK.</P> <P><B>Zwergschnepfe (<I>Lymnocryptes minimus</I>):</B> Je 1Ex. rastete am 19.03. und 24.09. an einem Graben im Seegelände ASL UN.</P> <P><B>Großer Brachvogel (<I>Numenius arquata</I>):</B> Neben einer Heimzugbeobachtung am 08.04. 1Ex. bei Athensleben WH, dokumentieren 15 Daten den Wegzug zwischen 01.07.-17.09. Max.: 15Ex. 03.09. am MATEI kurz rastend MÜ,RS.</P> <P><B>Dunkler Wasserläufer (<I>Tringa erythropus</I>):</B> Neben 1Ex. im BK am 07.05. Seegelände bei Wilsleben UN, nur zwischen 18.08.-23.08. 1Ex. am MATEI (möglicherweise immer dasselbe Ex.) B.SEIDEL,MÜ,UN.</P> <P><B>Rotschenkel (<I>Tringa totanus</I>):</B> Heimzug: 28.03.-05.05. 3 Daten mit je 1Ex. Wegzug: 03.09. 3Ex. und 10.09. 1Ex. Alle Daten ATTEI und MATEI.</P> <P><B>Grünschenkel (<I>Tringa nebularia</I>):</B> Heimzug vom 07.04.-03.05. 3 Daten, max.: 3Ex. 23.04. Seegelände bei Frose WB. Wegzug vom 01.07.-01.10. 33 Daten, max. 11Ex. 10.08. MATEI WH.</P> <P><B>Waldwasserläufer (<I>Tringa ochropus</I>):</B> Ein Winternachweis: 30.01. 1Ex. bei  10°C an einem Graben im NSG  Wilslebener See WB. Heimzug: 24.03.-09.04. 9 Daten, max. 7Ex. 07.04. bei Athensleben UN. Wegzug: 10.07.-11.11. 19 Daten mit max. 3Ex. am 08.07., 22.10. und 29.10. ATTEI FK.</P> <P><B>Bruchwasserläufer (<I>Tringa glareola</I>):</B> Heimzug zwischen 04.05.-14.05. 3 Daten vom Seegelände bei Wilsleben. Max.: 42Ex. am 07.05. Am 14.05. dort 6Ex. balzend(!), aber Durchzug UN. Wegzug: 05.07.-13.08. 8 Daten mit max. 3Ex. 10.07. ATTEI FK.</P> <P><B>Flussuferläufer (<I>Actitis hypoleucos</I>):</B> Heimzug: Keine Daten! Wegzug: 08.07.-06.09. 24 Daten. Max.: 26.08. 9Ex. MATEI WH.</P> <P><B>Knutt (<I>Calidris canutus</I>):</B> 18.08. MATEI 1ad.Ex. mit Resten vom BK UN.</P> <P><B>Zwergstrandläufer (<I>Calidris minuta</I>):</B> Alle Daten MATEI: 03.09. 1Ex. WH, 10.09. 7Ex. MÜ,WH, 20.10. 1Ex. MÜ.</P> <P><B>Temminckstrandläufer (<I>Calidris temminckii</I>):</B> 09.08. 1Ex. MATEI B.SEIDEL, 19.08. 1Ex. ATTEI FK.</P> <P><B>Alpenstrandläufer (<I>Calidris alpina</I>):</B> Heimzug : keine Meldung. Herbstzug 16 Daten zwischen 01.07.-01.10., max.: 10Ex. am 20.09. ATTEI FK.</P> <P><B>Sichelstrandläufer (<I>Calidris ferruginea</I>):</B> 19.07.-13.10. 11 Daten vom ATTEI, MATEI und 1x ATU. Max. 11Ex. am 20.09. ATTEI FK. Relativ spät waren 4Ex. am 13.10. ATTEI FK.</P> <P><B>Kampfläufer (<I>Philomachus pugnax</I>):</B> 25.03. 1Ex. bei Groß Börnecke FK und 21Ex. 07.05. Seegelände bei Wilsleben UN sind die einzigen Daten vom Heimzug. Wegzug: 05.07.-10.09. 19 Daten. Max.: 08.07. 5Ex. ATTEI FK.</P> <P><B>Goldregenpfeifer (<I>Pluvialis apricaria</I>):</B> Zwischen 19.02. bis 05.04. 7 Daten vom Heimzug. Max.: ca. 80Ex. am 27.03. zwischen ATTEI und Groß Börnecke rastend FK.</P> <P><B>Sandregenpfeifer (<I>Charadrius hiaticula</I>):</B> Heimzug: 28.03. 1Ex. bei Groß Börnecke FK. Wegzug: 9 Daten zwischen 01.07.-22.10. Max.: 3Ex. am 17. und 19.08. ATTEI FK.</P> <P><B>Kiebitz (<I>Vanellus vanellus</I>):</B> Die 1. Beobachtung stammt vom 17.02. bei Neundorf 2Ex. WB. Max.: ca. 1000Ex. am 19.11. zwischen ATTEI und Groß Börnecke FK,WH. Bruten: vernässte Feldflur an den ATTEI mind. 1BP MÜ, Seegelände bei Frose 2BP und bei Wilsleben 3BP UN.</P> <P><B>Sturmmöwe (<I>Larus canus</I>):</B> Jahresvogel. Bruten: MATEI 2BP (2Juv.), Westerwiese 2BP, ATU 5BP FK,JL,MÜ,WH, NSG  Wilslebener See 1BP WB. Nov./Dez. Schlafplatz am COSEE. Max. ca. 40Ex. am 18.11. UN.</P> <P><B>Silbermöwe (<I>Larus argentatus</I>):</B> Im Jan.-Feb. wurden die Kompostieranlagen Atzendorf und Neustaßfurt intensiv von größeren Trupps zur Nahrungsaufnahme genutzt. Der MATEI diente dabei als Komfortgewässer, evtl. auch als Schlafgewässer FK,MÜ,UN,WH. Max.: ca. 620Ex. am 12.02. bei Neustaßfurt UN.</P> <P><B>Steppenmöwe (<I>Larus cachinnans</I>):</B> Unter den Silbermöwen an den Kompostieranlagen auch regelmäßig diese Art. Max. ca. 50Ex. am 12.02. bei Neustaßfurt.</P> <P><B>Mittelmeermöwe (<I>Larus michahellis</I>):</B> 03.09. MATEI 2dj.Ex. MÜ.</P> <P><B>Schwarzkopfmöwe (<I>Larus melanocephalus</I>):</B> Diese bei uns äußerst seltene Möwe zog am 06.05. mit 2ad. und 1vj.Ex. am ATU durch WH.</P> <P><B>Lachmöwe (<I>Larus ridibundus</I>):</B> Jahresvogel im Gebiet, aber nicht so häufig wie in den vergangenen Jahren. Max.: 13.08. und 03.09. MATEI je ca. 500Ex. MÜ,RS,WH. Der Schlafplatz am COSEE war mit max. ca. 300Ex. am 21.10. besetzt UN.</P> <P><B>Zwergmöwe (<I>Larus minutus</I>):</B> 05.05. ATU 1 vorjähriges Ex. rastend UN.</P> <P><B>Flussseeschwalbe (<I>Sterna hirundo</I>):</B> 05.07. MATEI 1Ex. B.SEIDEL, 18.07. ATTEI 1Ex. FK.</P> <P><B>Trauerseeschwalbe (<I>Chlidonias niger</I>):</B> 23.04. ATTEI 1Ex. FK, 05.05. MATEI 5Ex. UN.</P> <P><B>Weißbart-Seeschwalbe (<I>Chlidonias hybrida</I>):</B> 28.04. ATTEI 1Ex. im PK FK, 05.05. ATTEI 1Ex. im PK rastend UN.</P> <P><B>Schelladler (<I>Aquila clanga</I>):</B> Am 18.03. wurde 1 vorjähriges Ex. im Seegelände bei ASL beobachtet und fotografiert. Die Artdiagnose wurde von mehreren Greifvogelspezialisten anhand der Fotos bestätigt. Die Dokumentation wurde bei der ALK eingereicht UN.</P> <P><B>Seeadler (<I>Haliaeetus albicilla</I>):</B> Von Jan.-März hielten sich bis zu 3Ex. gleichzeitig in der Bodeniederung auf und wurden von fast allen Beobachtern gemeldet. Herbst: 1Ex. wird im Sept. verletzt an einer Windkraftanlage bei Egeln gefunden und von der UNB in eine Pflegestation gebracht. 20.11. TBKÖ ein ca. 4-jähriges Ex. UN.</P> <P><B>Fischadler (<I>Pandion haliaetus</I>):</B> Heimzug: 22.03.-21.04. 5 Beobachtungen von Einzelvögel. Bemerkenswert die Beobachtung vom 22.03. am COSEE, welcher als einziges Gewässer schon zu 50% eisfrei war. Wegzug: Je ein Einzelvogel am 27.08. und 02.09.</P> <P><B>Schwarzmilan (<I>Milvus migrans</I>):</B> Nutzen offenbar intensiv die neuen Kompostieranlagen. Am 01.07. max. 120(!!!)Ex. an der Kompostieranlage und der umliegenden Feldflur bei Neustaßfurt MÜ,WH.</P> <P><B>Rohrweihe (<I>Circus aeruginosus</I>):</B> Die Brutplätze waren in der Regel wie im Vorjahr besetzt. Alle Melder registrierten jedoch äußerst wenige flügge Juv. Ob Nahrungsmangel oder Nesträuber (Waschbär) Ursache waren bleibt ungeklärt. Bitte 2007 verstärkt auf diese Art achten, insbesondere Bruterfolge.</P> <P><B>Kornweihe (<I>Circus cyaneus</I>):</B> Nur Winterdaten. Max.: 1M,2W 24.02. an den Eselskrippen bei Neundorf JA.</P> <P><B>Sperber (<I>Accipiter nisus</I>):</B> Sicher häufigerer Brutvogel als vermutet. Um ASL 3 Reviere (Beuteflüge zur Zeit der Jungenaufzucht). Im Revier im Einetal konnte WB am 02.07. den Horst mit 5Juv. finden. Ein weiterer Brutplatz bei Giersleben.</P> <P><B>Rauhfußbussard (<I>Buteo lagopus</I>):</B> 7 Daten (je 1Ex.) im Winterhalbjahr. Keine Besonderheiten.</P> <P><B>Merlin (<I>Falco columbarius</I>):</B> 12.03. bei Athensleben 1W WH,FK, 21.10. COSEE 1W UN.</P> <P><B>Wanderfalke (<I>Falco peregrinus</I>):</B> 6 Daten aus den Wintermonaten. Im Raum ATTEI  MATEI hat offenbar 1dj.W im Nov./Dez. ihr Einstandsgebiet gewählt FK,UN,WH.</P> <P><B>Zwergtaucher (<I>Tachybaptus ruficollis</I>):</B> Am ATU ging der Brutbestand von ca. 6BP im Vorjahr auf 2BP zurück FK,MÜ,WH. Ansonsten regelmäßig an den bekannten Plätzen. Jungvögel wurden nur aus der Westerwiese Unseburg und dem ATU gemeldet.</P> <P><B>Rothalstaucher (<I>Podiceps grisegena</I>):</B> 05.05. und 06.05. 1Paar am ATU balzend und Nestbau, später aber erfolglos WH, 11.05. COSEE 1 Paar balzend UN.</P> <P><B>Haubentaucher (<I>Podiceps cristatus</I>):</B> Trotz der extremen Vereisung überwinterten offenbar einige Ex. erfolgreich auf kleinen  Gänseschlaflöchern am COSEE und TBLÖ. Max.: ca. 35Ex. 25.01. COSEE (70% Eis), 3 Tage später am 28.01. nur noch 3Ex. bei 99,9% Eis UN. Brutbestände wie in den Vorjahren. Am ATU Zunahme. Dort jetzt 6BP MÜ. Am 01.10. wird dort noch 1Juv. gefüttert FK,MÜ,WH.</P> <P><B>Ohrentaucher (<I>Podiceps auritus</I>):</B> 2Taucher im SK am 10.12. auf dem TBKÖ bereiteten Bestimmungsprobleme FK,MÜ,WB,WH. Auf Grund der erkannten Zeichnungsmerkmale (Kopf) und Artkenntnis aus vergangener Zeit, war sich WB sicher, diese Art erkannt zu haben.</P> <P><B>Schwarzhalstaucher (<I>Podiceps nigricollis</I>):</B> 1 Winterbeobachtung: 08.01. COSEE 1Ex. im SK UN. Vom 15.04.-16.09. regelmäßig am MATEI, ATU und ATTEI. Max.: 05.05. 9Ex. am ATU, teilweise Balz UN. Es gelangen jedoch keine Brutnachweise. 2Ex. (ad. und dj.) am 13.07. und 15.07. MATEI rasteten nur, lassen aber auf eine Brut im Umfeld schließen FK,WH.</P> <P><B>Kormoran (<I>Phalacrocorax carbo sinensis</I>):</B> Jahresvogel. Die Vereisung zwang einige Tiere auf Kleinstgewässer. 05.02. 3Ex. am Goldbach (ATTEI) FK,MÜ,WH. 20.02.-13.03. max. 9Ex. am Dorfteich in Groß Börnecke JL,UN. Die Kolonie im TBKÖ wuchs auf mind. 8BP. Max.: 19.11. ATU ca. 180Ex. MÜ, 22.10. ATU 163Ex. FK,WH.</P> <P><B>Große Rohrdommel (<I>Botaurus stellaris</I>):</B> Zwischen 02.01.-12.03. bildete sich auf Grund der Vereisung ein Überwinterungstrupp am Graben der Jakobsgrube. Max.: 18.02. 6Ex. FK,MÜ,WH. Brutzeitdaten liegen vom NSG  Wilslebener See WB und den LÖTEI MÜ,WH vor.</P> <P><B>Graureiher (<I>Ardes cinerea</I>):</B> Bruten: Wöhl bei Tarthun 2 Horste am 17.04. besetzt JL, Wasserwerk SFT von 10 Horsten mind. 3 am 05.04. besetzt FK,MÜ und TBKÖ mind. 3 Horste am 09.04. UN. Jahresvogel mit max. 49Ex. am 07.08. in der Westerwiese Unseburg JL.</P> <P><B>Silberreiher (<I>Casmerodius albus</I>):</B> Beobachtungen nehmen weiter zu. 60 (!!!) Meldungen bis 30.04. und ab 20.08. belegen das gehäufte Vorkommen in Deutschland auch für unseren LK. Max. 28Ex. (neues Gebietsmaxima!!) zählte WH am 10.11. am ATTEI, welche zum Schlafen in Pappeln einfielen.</P> <P><B>Schwarzstorch (<I>Ciconia nigra</I>):</B> Über Unseburg am 17.04. 1Ex. kreisend JL, 27.08. LÖTEI 1Ex. in Ri.S überfliegend MÜ,WH, 22.09. Flugplatz Cochstedt 2Ex. kreisend UN.</P> <P><B>Weißstorch (<I>Ciconia ciconia</I>):</B> 1. Beobachtung am 22.03. bei Egeln 1Ex. TAPPENBECK. Artbetreuer KL meldet ein erfolgreiches  Storchenjahr an den Horsten im LK. Flügge wurden in Unseburg 2Juv., in Tarthun 3Juv., in Wolmirsleben 3Juv., in Athensleben 2Juv.(+1Absturz) und Egeln 2Juv. Zug: 19.08. über SFT kreisen 22Ex., Abflug in Ri.N WC.</P> <P><B>Eistaucher (<I>Gavia immer</I>):</B> Am 06.12. wurde von F.WEIHE(HBS) ein dj. Ex. auf dem TBKÖ entdeckt. Am 07.12. erfolgte durch F.WEIHE,WB,UN die Bestätigung und fotografische Belegung dieser äußerst seltenen Art. Das Tier war sehr ortstreu und wurde von vielen extra angereisten Beobachtern bestaunt.</P> <P><B>Prachttaucher (<I>Gavia arctica</I>):</B> Alle Daten COSEE UN: 08.01. und 14.01. 1Ex. im Jugendkleid, 18.11. mind. 3Ex. im SK.</P> <P><B><U>SPERLINGSVÖGEL (Passeriformes)</U></B></P> <P><B>Raubwürger (<I>Lanius excubitor</I>):</B> 18 Meldungen, zwar meist aus dem Winter, aber 5 Märzdaten und 1Ex. am 18.07. ATTEI WC deuten auf noch oder wieder existierende Brutvorkommen im Landkreis hin.</P> <P><B>Eichelhäher (<I>Garrulus glandarius</I>):</B> Nachdem 2005 im April verstärkter Heimzug in Ri.E registriert wurde, in diesem Jahr 2 Daten in Ri.W.: 10. und 12.04. über ASL 4 bzw. 3Ex. in Ri.W ziehend UN.</P> <P><B>Dohle (<I>Corvus monedula</I>):</B> Im Winter regelmäßig unter Saatkrähen an den Kompostieranlagen. Max.: ca. 50Ex. am 18.02. bei Neustaßfurt WH. Bruten: 1-2BP am Wasserturm Groß Börnecke und wieder 2Ex. am 03.06. an der Kirche in Hoym UN.</P> <P><B>Saatkrähe (<I>Corvus frugilegus</I>):</B> Brutbestände: Groß Börnecke 05.05. Aktivitäten an 8 Nestern, später aber offenbar verlassen JL, Winningen ca. 140 besetzte Nester WB, Schneidlingen ca. 110 besetzte Nester UN. Bruten aus Borne wurden nicht gemeldet.</P> <P><B>Rabenkrähe (<I>Corvus corone</I>):</B> Besonderheiten: Unter ca. 100Ex. an der Kompostieranlage Atzendorf am 22.01. ein teilalbinotisches Ex. mit weißen Handschwingen und Decken MÜ,WH. Schlafplatz: 19.10. Seegelände ASL 78Ex. schlafen auf einen HS-Mast WB.</P> <P><B>Kolkrabe (<I>Corvus corax</I>):</B>: Brutbestand offenbar stabil. Erfolgreiche Bruten bei Freckleben 3 flügge Juv. und zwischen Mehringen und ASL mind. 2Juv. Auf Grund der milden Witterung bereits am 25.12. am MATEI balzend WH. 25Ex. am 20.02. zwischen Hecklingen und ASL machten gemeinsam keine  Jagd auf Junghasen, Fasane oder Rebhühner , sondern fingen geschickt und erfolgreich Mäuse auf einem Rapsschlag UN.</P> <P><B>Seidenschwanz (<I>Bombycilla garrulus</I>):</B> 08.01. bei Frose ca. 90Ex. Wacholderbeeren fressend UN, 06.02. ASL 1Ex. in Ri.S überfliegend UN, 13.02. Nachterstedt 3Ex. rastend WB.</P> <P><B>Star(<I>Sturnus vulgaris</I>):</B> Schlafplatz im Schilf Seegelände ASL. Max.: ca. 8000Ex. am 13.09. morgens abfliegend UN.</P> <P><B>Wasseramsel (<I>Cinclus cinclus</I>):</B> Das Brutpaar an der Eine im NSG  Schierstedter Busch brütete wieder erfolgreich WB.</P> <P><B>Singdrossel (<I>Turdus philomelus</I>):</B> Noch 3Ex. am 15.12. in Sanddornbüschen am TBKÖ UN.</P> <P><B>Wacholderdrossel (<I>Turdus pilaris</I>):</B> Im Jan. bildete sich in den riesigen Sanddornflächen am COSEE ein, in dieser Größe noch nie registrierter Rasttrupp. Max. wurden am 08.01. mind. 10000Ex. geschätzt. Dieser Bestand ging jedoch bis zum 25.01. auf unter 100Ex. zurück, obwohl noch ausreichend Beeren vorhanden waren UN. Keine Brutzeitmeldungen.</P> <P><B>Grauschnäpper (<I>Muscicapa striata</I>):</B> 1. Beobachtung am 09.05. in ASL 1Ex. WB.</P> <P><B>Nachtigall (<I>Luscinia megarhynchos</I>):</B> 1. sM bei ASL 17.04. WB.</P> <P><B>Blaukehlchen (<I>Luscinia s. cyanecula</I>):</B> 09.06. 1sM im alten Revier in den Seeländereien bei ASL WB.</P> <P><B>Hausrotschwanz (<I>Phoenicurus ochruros</I>):</B> Winter: 07.02. Gewerbegebiet SFT 1M singt kurz RW, 06.12.-19.12. 3 Daten in ASL bis zu 2Ex. O.STROHKORB(ASL),WB.</P> <P><B>Gartenrotschwanz (<I>Phoenicurus phoenicurus</I>):</B> 1. sM am 16.04 in ASL WB.</P> <P><B>Braunkehlchen (<I>Saxicola rubetra</I>):</B> Am ATU und MATEI je ein Paar im Mai/Juni UN,WH. Am 11.05. wurden im Randbereich des COSEE insg. 4 Revierpaare erfasst UN.</P> <P><B>Schwarzkehlchen (<I>Saxicola rubicocola</I>):</B> Brutbestand stabil. Die bekannten Brutplätze waren in der Regel wieder besetzt. Eine spezielle Suche im riesigen Böschungsbereich vom COSEE erbrachte am 11.05. insg. 12 Revierpaare. Auf Grund der Größe und Unübersichtlichkeit des Gebietes liegt der Bestand sicher bei über 20Paaren UN.</P> <P><B>Steinschmätzer (<I>Oenanthe oenanthe</I>):</B> Brutbestände: Böschungsbereich vom COSEE 11.05. mind. 9 Reviere UN, 01.07. Kiesgrube Atzendorf 3 Reviere MÜ,WH.</P> <P><B>Beutelmeise (<I>Remiz pendulinus</I>):</B> Geht offenbar langsam, aber stetig weiter in ihrem Bestand zurück. Im Seegelände bei ASL, ATTEI und ATU Nestbau oder sM beobachtet. Am ATU UN und den LÖTEI MÜ gelangen Nachweise von flüggen Juv. Letztes Datum: 07.11. Seegelände bei ASL 1Ex. im Schilf WB.</P> <P><B>Uferschwalbe (<I>Riparia riparia</I>):</B> Brutbestand im LK stabil. In der Kolonie Kiesgrube Atzendorf jagt ein Turmfalken-M erfolgreich flügge Juv. Versucht sogar von MÜ mit Netzen gefangene Schwalben zu erbeuten./P> <P><B>Rauchschwalbe (<I>Hirundo rustica</I>):</B> 1. Beobachtung am 29.03. NSG  Wilslebener See 2Ex. über einer eisfreien (!) Stelle WB. Wegzug: 07.09. ca. 1000Ex. überfliegen Unseburg in Ri.S JL.</P> <P><B>Mehlschwalbe (<I>Delichon urbica</I>):</B> 1. Beobachtung am 23.04. NSG  Wilslebener See 2Ex. WB. In Unseburg zählten JL,MÜ,RS,WH 84 Nester an einem Gebäudekomplex. Interessant: 09.08. Mehlschwalbe überbaut in einem Stall in Borne ein Rauchschwalbennest JL,MÜ.</P> <P><B>Schlagschwirl (<I>Locustella fluviatilis</I>):</B> Je 2sM hörte WB am 19.05. im NSG  Schierstedter Busch und am 31.05. im NSG  Wilslebener See .</P> <P><B>Feldschwirl (<I>Locustella naevia</I>):</B> 1. sM am 21.04. im Seegelände ASL WB. An gleicher Stelle gelang relativ spät am 02.10. noch der Fang eines dj.Ex. UN.</P> <P><B>Rohrschwirl (<I>Locustella luscinioides</I>):</B> Im Bereich Seegelände ASL - NSG  Wilslebener See wieder 2sM zur Brutzeit UN,WB.</P> <P><B>Teichrohrsänger (<I>Acrocephalus scirpaceus</I>):</B> 1. sM 24.04. NSG  Wilslebener See WB.</P> <P><B>Drosselrohrsänger (<I>Acrocephalus arundinaceus</I>):</B> Brutbestände: Kiesgrube Froser Str. ASL 2sM am 16.05. UN, LÖTEI 1sM 10.06. MÜ,WH, ATU 1sM 28.05. MÜ,WH.</P> <P><B>Gelbspötter (<I>Hippolais icterina</I>):</B> 1. sM 14.05. bei Frose WB.</P> <P><B>Fitis (<I>Phylloscopus trochilus</I>):</B> Jeweils am 28.03. 1. sM in Westdorf WB und in Unseburg JL.</P> <P><B>Zilpzalp (<I>Phylloscopus collybita</I>):</B> 1. sM am 24.03. NSG  Wilslebener See WB.</P> <P><B>Bartmeise (<I>Panurus biarmicus</I>):</B> Zur Brutzeit mehrfach an den LÖTEI und im Seegelände bei ASL. In der restlichen Zeit kleinere Trupps auch in den Schilfgebieten von TBLÖ, ATU, ATTEI und NSG  Wilslebener See .</P> <P><B>Mönchsgrasmücke (<I>Sylvia atricapilla</I>):</B> 1. sM am 01.04. bei Unseburg JL.</P> <P><B>Gartengrasmücke (<I>Sylvia borin</I>):</B> 1. sM am 02.05. bei ASL WB.</P> <P><B>Klappergrasmücke (<I>Sylvia curruca</I>):</B> 1. sM 21.04. Seegelände ASL WB. Der Ehre sicher nicht bewusst war die Klappergrasmücke, welche am 28.08. den Ring ZC69901 von WB bekam. Es war die 66 666. Beringung (!!!) von WILHELM BÖHM in seiner Beringerlaufbahn. Gratulation zu dieser Leistung sei an dieser Stelle erlaubt.</P> <P><B>Dorngrasmücke (<I>Sylvia communis</I>):</B> 1. sM am 21.04. Seegelände bei ASL WB.</P> <P><B>Haubenlerche (<I>Galerida cristata</I>):</B> Nur 2 Daten gemeldet! 01.03. ASL Kauflandparkplatz 2Ex. WB, 02.11. SFT Gewerbegebiet 1Ex. JL. Bitte in Zukunft alle (!!!) Daten melden. Offenbar ist die Art kurz vor dem Verschwinden aus unseren Naturräumen!!!</P> <P><B>Heidelerche (<I>Lullula arborea)</I>):</B> 11.05. COSEE insg. 9 Reviere im Böschungsbereich UN.</P> <P><B>Feldlerche (<I>Alauda arvensis)</I>):</B> Winter. 21.01. 1Ex. und 18.02. ca. 35Ex. in der Feldflur zwischen Neustaßfurt und Atzendorf WH. Am 12.03. staute sich witterungsbedingt der Heimzug. Es bildeten sich größere Rasttrupps. Max.: ca. 4000Ex. bei Neu-Königsaue in einer Senke auf Raps UN.</P> <P><B>Feldsperling (<I>Passer montanus</I>):</B> Im Winter bildeten sich wieder größere Trupps an Kompostieranlagen und Futterschüttungen. Max.: ca. 400Ex. am 28.01. Kompostieranlage Atzendorf FK,MÜ,RS,WH. Bruten: 29.06. ca. 10BP im Weinbergsgrund in den Felsen brütend UN.</P> <P><B>Bachstelze (<I>Motacilla alba</I>):</B> 1. Ex. am 07.03. über ASL fliegend UN.</P> <P><B>Gebirgsstelze (<I>Motacilla cinerea</I>):</B> Winter: Je 1Ex. am 07.01. bei Groß Börnecke und 08.01. in Hecklingen meldet RW. Brutzeitdaten nur von der Eine und Wipper. Gibt es an der Bode wirklich keine jährlich besetzten Reviere?</P> <P><B>Brachpieper (<I>Anthus campestris</I>):</B> 11.05. 2sM im Randbereich des COSEE UN. Durchzug: 11.08. 1dj.Ex. rastet am MATEI UN.</P> <P><B>Baumpieper (<I>Anthus trivialis</I>):</B> 1. sM am 23.04. am TBKÖ WB.</P> <P><B>Bergpieper (<I>Anthus spinoletta</I>):</B> Heimzug: 10.03. und 07.04. jeweils mind. 5Ex. in der überschwemmten Feldflur um Athensleben UN. Am 26.11. beobachteten JL,MÜ,WH am ATU einen Trupp von ca. 50Ex. im Ufer- und Böschungsbereich.</P> <P><B>Bergfink (<I>Fringilla montifringilla</I>):</B> Wintergast bis 21.04. Seegelände ASL 1Ex. rufend WB. JA registrierte größere Trupps um Neundorf. Max.: ca. 45Ex. am 10.01.</P> <P><B>Birkenzeisig (<I>Carduelis flammea</I>):</B> Der kleine Einflug im Winter 2005/06 setzte sich auch mit 6 Daten bis zum 10.04. fort. Max. 20.02. 17Ex. zwischen Hecklingen und ASL UN. Keine Brutzeitdaten, wenn man das 1Ex. am 10.04. bei ASL WB noch als verspäteten Durchzügler wertet.</P> <P><B>Berghänfling (<I>Carduelis flavirostris</I>):</B> Nur 2 Daten, aber dafür relativ große Trupps für hiesiges Gebiet. 28.01. ca. 80Ex. in der Nähe vom MATEI auf einer Ackerbrache FK,MÜ,RS,WH, 02.03. ca. 120Ex. am Weinbergsgrund bei Hecklingen FK,WH.</P> <P><B>Grünfink (<I>Chloris chloris</I>):</B> Jahresvogel. Im Winter Trupps bis max. ca. 70Ex. am 22.02. bei Neundorf JA.</P> <P><B>Gimpel (<I>Pyrrhula pyrrhula</I>):</B> WB hörte am 26.11. neben  Normalrufern auch  Tröter auf dem Burggelände ASL.</P> <P><B>Rohrammer (<I>Emberiza schoeniclus</I>):</B> Als  Rapsammer präsentierte sich ein M, welches am 23.06. in einem Rapsfeld bei Schierstedt sang WB.</P> <P><B>Goldammer (<I>Emberitza citrinella</I>):</B> Max.: ca. 70Ex. 24.02. bei Neundorf JA.</P> <P><B>Grauammer (<I>Miliaria calandra</I>):</B> Der sich im Herbst 2005 bei Athensleben gebildete Rasttrupp vergrößerte sich weiter. Max. ca. 110Ex. 12.02. am Marbebusch UN. Dieser Trupp löste sich erst Ende März auf. So am 25.03. an der Kompostieranlage Athensleben noch 23Ex. WH, obwohl schon in einigen Revieren die M sangen. Schlafplatz: 18.10. Seegelände ASL 10Ex. fallen ins Schilf ein WB.</P> <P>&nbsp;</P> <P><FONT SIZE="-1">Literatur:<BR>DORNBUSCH, M. (2001): Artenliste der Vögel im Land Sachsen-Anhalt.  Apus 11, Sonderheft: 1-46.</P> <P>&nbsp;</P> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER"> <TABLE ID="Tabelle24" BORDER=2 BGCOLOR="#00CCFF" CELLSPACING=0 CELLPADDING=0 WIDTH=135> <TR> <TD WIDTH=129 HEIGHT=19> <P ALIGN=CENTER><A HREF="../../../startseite/halophila/mbl51-1/body_mbl51-1.html" TARGET="Haupttext"><B><FONT SIZE="-1">Seitenanfang</FONT></B></A></P> </TD> </TR> </TABLE> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER"> <TABLE ID="Tabelle25" BORDER=2 BGCOLOR="#00CCFF" CELLSPACING=0 CELLPADDING=0 WIDTH=135> <TR> <TD WIDTH=129 HEIGHT=19> <P ALIGN=CENTER><A HREF="../../../startseite/halophila/body_halophila.html#Inhalt51" TARGET="Haupttext"><B><FONT SIZE="-1">Inhaltsverzeichnis</FONT></B></A></P> </TD> </TR> </TABLE> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER" HEIGHT=19> <P>&nbsp;</P> <IMG ID="Bild25" HEIGHT=10 WIDTH=400 SRC="../../../startseite/halophila/BlueLine.gif" BORDER=0> <P>&nbsp;</P> <P>&nbsp;</P> </TD> </TR> <TR> <TD> <P ALIGN=LEFT><A NAME="51-2"></A><FONT SIZE=-1>Artikel im PDF-Format: </FONT>&nbsp;<A HREF="halophila51-2-2007.pdf" TARGET="_Blank"><IMG ID="Bild49a" HEIGHT=20 WIDTH=20 SRC="../../../PdfSymbol.gif" BORDER=0></A></P> <P ALIGN="CENTER"><B>Weißstorcherfassung 2006 im Landkreis Aschersleben-Staßfurt<BR>(2006  eine erfolgreiche Brutsaison bei den Weißstörchen)</B></P> <P ALIGN="CENTER">von KLAUS LOTZING</P> <P>Nach dem Störungsjahr 2005 war die Saison 2006 erfreulicherweise im Landkreis Aschersleben-Staßfurt als recht erfolgreich für die Bestandsentwicklung des Weißstorches (Ciconia ciconia) einzuschätzen. 2006 waren fünf der sechs bestehenden Horste im Landkreis Aschersleben-Staßfurt von Weißstorchpaaren besetzt. In allen besetzten Horsten kam es zu erfolgreichen Bruten. Insgesamt wurden zwölf Jungstörche flügge. Somit ergibt sich eine durchschnittliche Jungenzahl je erfolgreich brütendem Paar von 2,4.</P> <P>In den Weißstorchhorsten des Landkreises Aschersleben-Staßfurt wurden 2006 nachfolgend aufgeführte Brutergebnisse erzielt (HP  Horstpaare, HPm  Horstpaare mit Bruterfolg, HPo  Horstpaare ohne Bruterfolg, JZ  Anzahl ausgeflogener Jungtiere, JZ/HP  Durchschnittliche Anzahl ausgeflogener Jungvögel je Horstpaar insgesamt, JZ/HPm  Durchschnittliche Anzahl ausgeflogener Jungvögel je erfolgreich brütendem Horstpaar):</P> <TABLE ALIGN=CENTER BORDER=1 BACKGROUND="../../../startseite/halophila/Image5.gif" CELLSPACING=1 CELLPADDING=3 WIDTH="80%"> <TR> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%><B>ORT</B></TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%><B>Horststandort</B></TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%><B>HPm</B></TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%><B>HPo</B></TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%><B>JZ</B></TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=17%><B>Verluste</B></TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>Unseburg</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>Schornstein Gutshof</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>X</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>&nbsp;</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>2</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=17%>0</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>Tarthun</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>Scheune am Wehl</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>X</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>&nbsp;</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>3</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=17%>0</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>Wolmirsleben</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>Giebel in Ortsmitte</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>X</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>&nbsp;</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>3</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=17%>0</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>Egeln</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>Schornstein an der Ehle</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>X</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>&nbsp;</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>2</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=17%>0</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>Athensleben</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>Schäferei</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>X</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>&nbsp;</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%>2</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=17%>1 Juv.</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>Groß Börnecke</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>Schornstein an der Schule</TD> <TD ALIGN=CENTER COLSPAN=4 WIDTH=11%>nicht besetzt</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%><B>gesamt</B></TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%>&nbsp;</TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%><B>5</B></TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%><B>0</B></TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=11%><B>12</B></TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=17%><B>1</B></TD> </TR> </TABLE> <P><B>&nbsp;&nbsp;&nbsp;<U>JZ/HPa: 2,4&nbsp;&nbsp;&nbsp;JZ/HPm: 2,4</U></B></P> <P>Der Horst in Groß Börnecke war bis im Mai zeitweise von einem Einzelstorch besetzt, wurde dann aber wieder verlassen. Der Horst blieb während der gesamten Brutsaison 2006 unbesetzt.</P> <P>In Athensleben waren ursprünglich 3 Juv. im Horst. Am 25.Juni 2006 wurde ein Jungvogel von einem der Altstörche abgeworfen.</P> <P>Der erste Einzelstorch des Jahres mit Horstbindung wurde am Horst in Unseburg am 28. März 2006 registriert. Die früheste Beobachtung eines Paares am Horst in Tarthun erfolgte am 07. April 2006. Die letzte Feststellung von Weißstörchen mit Horstbindung datiert vom 30. August am Horst in Unseburg.</P> <P>&nbsp;</P> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER"> <TABLE ID="Tabelle24" BORDER=2 BGCOLOR="#00CCFF" CELLSPACING=0 CELLPADDING=0 WIDTH=135> <TR> <TD WIDTH=129 HEIGHT=19> <P ALIGN=CENTER><A HREF="../../../startseite/halophila/mbl51-1/body_mbl51-1.html" TARGET="Haupttext"><B><FONT SIZE="-1">Seitenanfang</FONT></B></A></P> </TD> </TR> </TABLE> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER"> <TABLE ID="Tabelle25" BORDER=2 BGCOLOR="#00CCFF" CELLSPACING=0 CELLPADDING=0 WIDTH=135> <TR> <TD WIDTH=129 HEIGHT=19> <P ALIGN=CENTER><A HREF="../../../startseite/halophila/body_halophila.html#Inhalt51" TARGET="Haupttext"><B><FONT SIZE="-1">Inhaltsverzeichnis</FONT></B></A></P> </TD> </TR> </TABLE> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER" HEIGHT=19> <P>&nbsp;</P> <IMG ID="Bild25" HEIGHT=10 WIDTH=400 SRC="../../../startseite/halophila/BlueLine.gif" BORDER=0> <P>&nbsp;</P> <P>&nbsp;</P> </TD> </TR> <TR> <TD VALIGN=TOP> <P ALIGN=LEFT><A NAME="51-3"></A><FONT SIZE=-1>Artikel im PDF-Format: </FONT>&nbsp;<A HREF="halophila51-3-2007.pdf" TARGET="_Blank"><IMG ID="Bild49a" HEIGHT=20 WIDTH=20 SRC="../../../PdfSymbol.gif" BORDER=0></A></P> <P ALIGN=CENTER></A><B>Zum Management von Binnensalzstellen - Das FFH-Gebiet  Salzstelle bei Hecklingen </B></P> <P ALIGN=CENTER>von DIETMAR SPITZENBERG</P> <P>Bereits vor 15 Jahren, am 21. Mai 1992, wurde die Richtlinie 92/43/EWG des Rates zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen, kurz Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL), erlassen. Damit folgte die Europäische Kommission der erkennbaren Gefährdung bestimmter Lebensräume und Arten durch Festlegung von Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen im internationalen Maßstab.</P> <P>Zu den als gefährdet eingestuften Lebensräumen gehören mit der Code-Bezeichnung 1340 *Salzwiesen im Binnenland. Das der Lebensraumbezeichnung vorangestellte  * kennzeichnet diesen als  prioritär . Gemäß der Definition der FFH-RL bedeutet das:</P> <P><I> Prioritäre natürliche Lebensraumtypen : die in dem in Artikel 2 genannten Gebiet vom Verschwinden bedrohten natürlichen Lebensraumtypen, für deren Erhaltung der Gemeinschaft aufgrund der natürlichen Ausdehnung dieser Lebensraumtypen im Verhältnis zu dem in Artikel 2 genannten Gebiet besondere Verantwortung zukommt...</I></P> <P>Bereits im ersten Kabinettsbeschluss des Landes Sachsen-Anhalt vom 28./29. Februar 2000 zur Meldung besonderer Schutzgebiete nach der FFH-RL wurde mit der laufenden Nummer 102 die Salzstelle bei Hecklingen in einer Größe von 35 ha zur Ausweisung der Europäischen Kommission (EU KOM) vorgeschlagen. Diese hat das Vorschlagsgebiet zwischenzeitlich bestätigt. Das FFH-Gebiet hat damit die 2,5fache Größe des ausgewiesenen Naturschutzgebietes und umfasst im Wesentlichen neben den Salzstellenbereichen des NSG die ausgedehnten Schilfflächen (<I>Phragmites communis</I>) sowie anschließende Wiesen- und Seggenriedbereiche in südöstlicher Richtung.</P> <P>Im Datenbogen an die EU KOM ist neben dem Lebensraumtyp *Salzwiesen des Binnenlandes auch eine im Anhang II der FFH-RL angeführte Art, die Schmale Windelschnecke (<I>Vertigo angustior</I>), ausgewiesen. Sowohl für den prioritären Lebensraumtyp als auch für die geschützte Art gelten somit ein Verschlechterungs- und Beeinträchtigungsverbot. Damit stellt sich zwangsläufig die Frage, wie und in welch einem Umfang eine Behandlung bzw. Pflege des ausgewiesenen Gebietes zu erfolgen hat, um diesen Schutzansprüchen zu genügen. Nachstehende Überlegungen sollen daher im Weiteren einige Aspekte des Schutzes aber auch der nachhaltigen Nutzung darlegen.</P> <P>Bei genauer Betrachtung der im Anhang II der FFH-Richtlinie enthaltenen Lebensraumtypen ist festzustellen, dass im Abschnitt 6  Natürliches und naturnahes Grasland Lebensraumtypen einbezogen sind, die zum Erhalt einer steten Nutzung bedürfen. So lassen sich z. B. Brenndolden-Auenwiesen (Code 6440) oder Berg-Mähwiesen (Code 6520) nur durch eine angepasste Bewirtschaftung erhalten. Anderenfalls würde ihr Verschwinden (oder zumindest eine Beeinträchtigung der typischen Ausbildung) absehbar sein. Dieser Umstand erfordert hinsichtlich der umzusetzenden Schutzmaßnahmen mehrheitlich einen nicht unerheblichen finanziellen Aufwand, soweit entweder eine (angepasste) Nutzung unterbleibt (Flächenstilllegung / -aufgabe) oder auf Grund weitergehender (intensiver) Nutzungsvorstellungen zu begrenzen und damit auszugleichen ist. Die erfolgte Aufnahme nutzungsbedingter (Kultur-) Habitate in die FFH-RL sollte daher auch Gegenstand derzeitiger Diskussionen zur Anpassung der NATURA 2000-Richtlinien werden.</P> <TABLE ALIGN=CENTER ID="Tabelle1" BORDER=0 CELLSPACING=10 CELLPADDING=10 WIDTH=400> <TR> <TD ALIGN=CENTER><IMG ID="Bild1" HEIGHT=620 WIDTH=610 SRC="NSGHck01a.jpg" BORDER=0 ALIGN=RIGHT ALT="Das FFH-Gebiet Salzstelle bei Hecklingen"></TD> </TR> </TABLE> <P>Salzwiesen des Binnenlandes (und auch der Küste) sind in diesem Maße nicht so stark bewirtschaftungsabhängig, da der vorherrschende Salzgehalt eine Limitierung anderer Pflanzen (-gesellschaften) bewirkt. Jedoch kann, soweit eine entsprechende Nutzung unterbleibt, in Abhängigkeit des anzutreffenden Salzgehalts und Stickstoffgehalts durchaus ein Zurückdrängen typischer Salzwiesenarten zugunsten konkurrenzstärkerer und vielfach anspruchsloser Arten (z. B. Quecke, Gemeines Schilf) erfolgen. Eine derartige Situation stellt sich gegenwärtig im Bereich der Salzstelle bei Hecklingen dar und macht eingreifende Pflegemaßnahmen erforderlich.</P> <P>Generell gilt, dass die den optimal ausgebildeten Salzstellen eigenen Gesellschaften des Quellers (Salicornietum ramosissimae) kaum durch Nutzungsverzicht zu beeinträchtigen sind, im Gegenteil. Anders stellt sich die Situation hingegen für die Salzschwadengesellschaften (Spergulario-Puccinellietum distantis) oder die Salzbinsengesellschaften (Juncetum gerardii) dar. Ausbleibende Nutzung führt hier in Verbindung mit einem Nährstoffüberangebot zu einer allmählichen Verfilzung (Queckenwuchs) und zum Zurückdrängen typischer Salzarten (z. B. <I>Glaux maritima, Spergularia media, Puccinellia distans und Triglochin maritimum</I>).</P> <P>Somit können den praktischen Pflegemaßnahmen vorangehend, neben einer Bestandsaufnahme vorhandener Habitatausprägungen, sowohl die negativ wirkenden als auch die positiv wirkenden Einflüsse erfasst und bewertet werden. Daraus ist eine Formulierung umzusetzender Maßnahmen vorzunehmen.</P> <P>In negativer Hinsicht wirken</P> <UL> <LI>Nutzungsverzicht (ausbleibende Mahd / Beweidung),</LI> <LI>zunehmender Stickstoffeintrag (hier überwiegend aus der Luft),</LI> <LI>Eutrophierung durch zusätzlichen Stoffeintrag (z. B. Gülle- / Dungablagerung),</LI> <LI>Verringerung der (Grund-) Wasserzufuhr (fehlende Salzzufuhr).</LI> </UL> <P>Als förderlich gelten hingegen</P> <UL> <LI>regelmäßiges Abschöpfen von Aufwuchs (Mahd / Beweidung),</LI> <LI>Bildung temporärer Rohbodenbereiche (Initialbildungsphase für den vorhandenen Samenvorrat der Salzarten).</LI> </UL> <P>Schlussfolgernd daraus sind abzuleiten:</P> <UL>1. Es ist vorangehend eine Grundberäumung der gegenwärtig durch Quecken- oder Schilfaufwuchs beeinträchtigten Bereiche vorzunehmen.</UL> <UL>2. Die Mahd ist durch Beseitigen der Wurzelschicht (flachgründiges Abschieben / Plaggen) auf besonders beeinträchtigten Stellen zu ergänzen. Die Grabenränder (Aufwallung durch intensiveres Pflanzenwachstum) sind dabei einzubeziehen.</UL> <UL>3. Im Anschluss ist eine regelmäßige Beweidung zu realisieren, für die nichtselektiv fressende Herbivoren (z. B. Rinder) zu bevorzugen sind.  Trittschäden sind in einem verträglichen Maße nicht nur tolerierbar, sondern wünschenswert.</UL> <P>Im Rahmen der praktischen Umsetzung des ökologischen Verbundsystems NATURA 2000 (FFH-Richtlinie und Vogelschutzrichtlinie) konnte in Sachsen-Anhalt in den Jahren 2005 und 2006 begrenzt auf Fördermittel des Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) zurückgegriffen werden. Bei den durch das Landesamt für Umweltschutz in Halle vorbereiteten und begleiteten Pflegemaßnahmen zur Sicherung von FFH-relevanten Lebensraumtypen fand auch das FFH-Gebiet Nr. 102, Salzstelle bei Hecklingen, Berücksichtigung. Auf einer Fläche von ca. 3 ha wurde eine Mahd sowie ein teilweises Abplaggen ausgewählter Flächen realisiert. Daran anschließend ist zur Vermeidung einer erneuten Verfilzung und zur gewünschten Ausbildung der Salzwiesen unbedingt eine dauerhafte Beweidung / Mahd abzusichern. Vorstellbar und möglich ist es, hierfür Gelder der Förderperiode 2007 bis 2013 der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 vom 20. September 2005 zur Förderung des ländlichen Raumes durch den Europäischen Landwirtschaftsfond - ELER) einzusetzen.</P> <P>Interessierten Landwirten kann insofern ein Anreiz gegeben werden (z. B. durch die Finanzierung von Umzäunungen), diese an sich ertragsarmen Standorte einer (gewünschten) Nutzung zuzuführen. Im Idealfall sollte dabei eine ganzjährige extensive Beweidung mit geeigneten Nutztierrassen erfolgen. Während die gut ausgebildeten Salzstellen von dieser Beweidung ggf. auszusparen sind, bestehen gegen eine Einbeziehung der vorhandenen Schilfflächen in die Beweidung und damit gegen deren allmähliches Zurückdrängen zugunsten einst vorhandener Salzwiesen aus derartiger Sicht keine Bedenken.</P> <P>Aus naturschutzfachlicher Sicht ist die Wertigkeit dieser Schilfflächen auf zunehmend trockeneren Standorten, die sich seit ca. 1937 infolge Nutzungsaufgabe bis zur gegenwärtigen Flächengröße entwickelten, als eher gering einzuschätzen. Auch die vielfach ornithologisch geprägten Schutzbegründungen sind in diesem Fall sicher nur bedingt anzuführen. Allein aus Gründen jagdlichen Interesses (u. a. Vorkommen des Jagdfasan) sind erheblich konträre Meinungsäußerungen zu erwarten. Primat muss jedoch sein, den Wert der zu fördernden Salzwiesen und die sich durch die extensive Beweidung herausbildende heterogene Habitatstruktur (Bekassine und Kiebitz waren einst hier Brutvögel) aufzuwerten.</P> <P>Ein Aspekt ist bei den vorstehenden Ausführungen bislang unberücksichtigt geblieben: die hinsichtlich des Vorkommens der Schmalen Windelschnecke (<I>Vertigo angustior</I>) bestehenden Ansprüche. Wie auch anderenorts vielfach erkennbar, ergeben sich durch das Vorhandensein mehrerer Schutzgüter konträre Erfordernisse. Während dem Lebensraumtyp  Salzwiese des Binnenlandes ein Zurückdrängen des Phragmitetums förderlich ist, stellt gerade diese Maßnahme möglicherweise eine Beeinträchtigung für <I>Vertigo angustior</I> dar.</P> <P>Gleichermaßen verhält es sich für eine weitere Art des Anhang II der FFH-RL, der Bauchigen Windelschnecke <I>Vertigo moulinsiana</I> (Einzelnachweise). Beide Arten gelten als Feuchtezeiger. Während <I>V. angustior</I> feuchtere Großseggenriede mit ausgeprägter von ihr bewohnter Streuschicht bevorzugt, bewohnt <I>V. moulinsiana</I> offensichtlich mehr die aufrechten Halme. In den weite Teile des FFH-Gebietes (ca. 15 ha) bedeckenden trockenen Landröhrichten finden sie zwar weniger zusagende Lebensräume, zumindest ist jedoch <I>Vertigo angustior</I> in vitalen und gut ausgeprägten Vorkommen nachgewiesen.</P> <P>Die Salzstellen bei Hecklingen gelten sowohl auf Grund ihrer botanischen als ihrer faunistischen Ausstattung als überregional besonders wertvoll und stellen neben der Salzstelle Sülldorf eine Besonderheit in Mitteldeutschland dar. Ziel naturschutzfachlicher Maßnahmen muss es daher sein, diesen Lebensraum nicht nur in einer guten Qualität zu erhalten, sondern durch eine den Erfordernissen angepasste kostengünstige Nutzung einer Verschlechterung des Zustandes entgegenzuwirken bzw. noch aufzuwerten. Die zu formulierenden Pflegemaßnahmen haben darüber hinaus den unterschiedlichen Ansprüchen sowohl des geschützten Lebensraumtyps als auch der geschützten Arten zu entsprechen. Insofern ist bei der weiteren Umsetzung von NATURA 2000 zwingend ein in sich abgestimmtes Nutzungs- und Pflegeregime zu etablieren, das für keinen der Schutzgüter zu einer Verschlechterung des Erhaltungszustandes führt.</P> <P>&nbsp;</P> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER"> <TABLE ID="Tabelle13" BORDER=2 BGCOLOR="#00CCFF" CELLSPACING=0 CELLPADDING=0 WIDTH=135> <TR> <TD WIDTH=129 HEIGHT=19><P ALIGN=CENTER><A HREF="../../../startseite/halophila/mbl51-1/body_mbl51-1.html" TARGET="Haupttext"><B><FONT SIZE="-1">Seitenanfang</FONT></B></A></P></TD> </TR> </TABLE> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER"> <TABLE ID="Tabelle14" BORDER=2 BGCOLOR="#00CCFF" CELLSPACING=0 CELLPADDING=0 WIDTH=135> <TR> <TD WIDTH=129 HEIGHT=19><P ALIGN=CENTER><A HREF="../../../startseite/halophila/body_halophila.html#Inhalt51" TARGET="Haupttext"><B><FONT SIZE="-1">Inhaltsverzeichnis</FONT></B></A></P></TD> </TR> </TABLE> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER" HEIGHT=19> <P>&nbsp;</P> <IMG ID="Bild25" HEIGHT=10 WIDTH=400 SRC="../../../startseite/halophila/BlueLine.gif" BORDER=0> <P>&nbsp;</P> <P>&nbsp;</P> </TD> </TR> <TR> <TD VALIGN=TOP> <P ALIGN=LEFT><A NAME="51-4"></A><FONT SIZE=-1>Artikel im PDF-Format: </FONT>&nbsp;<A HREF="halophila51-4-2007.pdf" TARGET="_Blank"><IMG ID="Bild49a" HEIGHT=20 WIDTH=20 SRC="../../../PdfSymbol.gif" BORDER=0></A></P> <P ALIGN=CENTER></A><B>Ein Fund von <I>Cryptocephalus bameuli</I> (Coleoptera, Chrysomelidae) in Sachsen-Anhalt</B></P> <P ALIGN=CENTER>von WOLFGANG GRUSCHWITZ</P> <P>Herr Dr. Frank Fritzlar (Jena) hat dankenswerterweise meine Blattkäferfunde der letzten Jahre bestimmt. Darunter befanden sich auch zwei Exemplare von <I>Cryptocephalus bameuli</I> DUHALDEBORDE, 1999. Der Fund gelang am 25.05.2004 während einer gemeinsamen Exkursion mit meiner Frau KARLA, REINHARD GEITER und MANFRED HUTH (Freyburg/Unstrut) unweit der Ortschaft Müncherode auf dem dem Ort Weischütz nordöstlich gegenüber liegenden südexponierten Hang des Langen Berges (MTB 4736/3).</P> <P><I>Cryptocephalus bameuli</I> wurde erst 1999 von <I>Cryptocephalus flavipes</I> abgetrennt. Mein Fund bei Weischütz liegt in der Nähe von schon genannten Fundorten in Nordthüringen bei Jena und dem Kyffhäuser (FRITZLAR 2001). Es ist anzunehmen, dass bei einer Überprüfung von vor allem im Süden Sachsen-Anhalts gefundener <I>C. flavipes</I> weitere <I>Cryptocephalus bameuli</I> ermittelt werden.</P> <P><FONT SIZE="-1">Literatur:<BR>Fritzlar, F. ( 2001): <I>Longitarsus languidus</I> KUTSCHERA, 1863, <I>Cassida bergeali</I> BORDY, 1995 und <I>Cryptocephalus bameuli</I> DUHALDEBORDE, 1999  drei Arten der deutschen Fauna und weitere Nachträge zu Blattkäfern (Col., Chrysomelidae) im Verzeichnis der Käfer Deutschlands.  Ent. Nachr. Ber. (Dresden) 45 (1): 9-17.</P> <P>&nbsp;</P> <P>&nbsp;</P> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER"> <TABLE ID="Tabelle13" BORDER=2 BGCOLOR="#00CCFF" CELLSPACING=0 CELLPADDING=0 WIDTH=135> <TR> <TD WIDTH=129 HEIGHT=19><P ALIGN=CENTER><A HREF="../../../startseite/halophila/mbl51-1/body_mbl51-1.html" TARGET="Haupttext"><B><FONT SIZE="-1">Seitenanfang</FONT></B></A></P></TD> </TR> </TABLE> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER"> <TABLE ID="Tabelle14" BORDER=2 BGCOLOR="#00CCFF" CELLSPACING=0 CELLPADDING=0 WIDTH=135> <TR> <TD WIDTH=129 HEIGHT=19><P ALIGN=CENTER><A HREF="../../../startseite/halophila/body_halophila.html#Inhalt51" TARGET="Haupttext"><B><FONT SIZE="-1">Inhaltsverzeichnis</FONT></B></A></P></TD> </TR> </TABLE> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER" HEIGHT=19> <P>&nbsp;</P> <IMG ID="Bild25" HEIGHT=10 WIDTH=400 SRC="../../../startseite/halophila/BlueLine.gif" BORDER=0> <P>&nbsp;</P> <P>&nbsp;</P> </TD> </TR> <TR> <TD VALIGN=TOP> <P ALIGN=LEFT><A NAME="51-5"></A><FONT SIZE=-1>Artikel im PDF-Format: </FONT>&nbsp;<A HREF="halophila51-5-2007.pdf" TARGET="_Blank"><IMG ID="Bild49a" HEIGHT=20 WIDTH=20 SRC="../../../PdfSymbol.gif" BORDER=0></A></P> <P ALIGN=CENTER></A><B>Neu- und Wiederfunde von Wanzen (Heteroptera) in Sachsen-Anhalt</B></P> <P ALIGN=CENTER>von WOLFGANG GRUSCHWITZ</P> <P>Außerhalb meines bevorzugten Sammelgebietes um Staßfurt fand ich in den letzten Jahren einige Wanzen, deren Status im Verzeichnis der Wanzen Deutschlands (HOFFMANN & MELBER 2003) geändert werden muss. Desweiteren wurde bei Literaturrecherchen festgestellt, dass zwei weitere Arten zur Fauna Sachsen-Anhalts gehören.</P> <P>In der nachfolgenden Auflistung wird bei Nomenklatur und Reihung der Arten dem Verzeichnis der Wanzen Deutschlands gefolgt.</P> <TABLE WIDTH="90%" ALIGN="CENTER" BORDER=0 CELLSPACING=0 CELLPADDING=0> <TR> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="20%">EG Nr.: 89</TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="50%"><B><I>Saldula orthochila </I>(FIEBER, 1859)</B></TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="15%">Status alt: Ë%</TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="15%">Status neu: Ï%</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="100%" COLSPAN=4><FONT SIZE="-1">Schierke, Dreieckiger Pfahl, MTB 4229/2, 09.09.2002; Wernigerode, Bahnhofsgelände Drei-Annen-Hohne, MTB 4230/1, 09.09.2002; beide leg. GRUSCHWITZ und det. DECKERT (Berlin)</FONT><BR>Herr Dr. H.-U. KISON (Quedlinburg) nahm sich dankenswerter Weise die Zeit, meiner Frau und mir im Oberharz einige Fundstellen des Kahlen Bruchkrautes (<I>Herniaria glabra</I>) zu zeigen. Die erhoffte Meldenwanze <I>Parapiesma variabile</I> fand ich zwar nicht, aber zwischen dem Bruchkraut auf spärlich bewachsenem, trockenem Untergrund mehrere Exemplare von <I>Saldula orthochila</I>. Von dieser Uferwanze lagen nur wenige ältere Nachweise vor. POLENTZ (1954) nennt Funde der alten Entomologen FEIGE, MÜLLER und MANZEK auf der Brockenkuppe. KÜHLHORN fand die Art (det. GULDE) am 03.10.1922 am Süßen See bei Eisleben (FEIGE & KÜHLHORN 1938). Mittlerweile ist ein weiterer Fund aus Großammensleben (MTB 3735/3) bekannt geworden (GÖRICKE 2006).<P>&nbsp;</P></TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="20%">EG Nr.: 129</TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="50%"><B><I>Dictyonota fuliginosa</I> A. COSTA, 1853</B></TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="15%">Status alt: Ë%</TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="15%">Status neu: Ï%</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="100%" COLSPAN=4><FONT SIZE="-1">Heimburg, Sandsteinkuppe nordöstlich, MTB 4131/4, 30.07.2002, leg. GRUSCHWITZ; Heimburg, Kleiner Papenberg östlich, 4131/4, 18.06.2003, leg. GRUSCHWITZ; Blankenburg, Sassenberg nordöstlich, 4131/4, 18.06.2003, leg. GRUSCHWITZ; Aschersleben, Wilslebener See, 4234/2, 04.08.2002, leg. J. KELLNER, det. MELBER</FONT>Die Netzwanze lebt an verschiedenen Schmetterlingsblütengewächsen (Fabaceae), bei uns hauptsächlich an reichlich fruchtenden, größeren Besenginsterbüschen (<I>Sarothamnus scoparius</I>) (WACHMANN et al. 2006). Davon stammen auch meine Funde. Das von J. KELLNER gefundene Exemplar (Lichtfang?) stammt von einem Fundort, in dessen weiteren Umgebung kein Besenginster wächst. Es sind nur wenige Funde aus Sachsen-Anhalt publiziert worden: FEIGE & KÜHLHORN (1938), MÜLLER (1931), POLENTZ (1954) und SCHUMACHER (1913).<P>&nbsp;</P></TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="20%">EG Nr.: 164</TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="50%"><B><I>Loricula ruficeps</I> (Reuter, 1884)</B></TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="15%">Status alt: ohne</TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="15%">Status neu: Ï%</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="100%" COLSPAN=4><FONT SIZE="-1">Thale, Kaiserblick, MTB 4232/3, 25.07.1951, leg. K. DORN</FONT><P>&nbsp;</P></TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="20%">EG Nr.: 167</TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="50%"><B><I>Myrmedobia distinguenda</I> Reuter, 1884</B></TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="15%">Status alt: ohne</TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="15%">Status neu: Ï%</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="100%" COLSPAN=4><FONT SIZE="-1">Treseburg, MTB 4231/4, 26.07.1951, leg. K. DORN</FONT><BR>Diese beiden Flechtenwanzen werden in Europa sehr selten gefunden. Bei PÉRICART (1972) sind die vorstehenden von KARL A. F. DORN (1984-1971) im Harz getätigten Funde aufgeführt. DORN s Heteropteren-Sammlung befindet sich im Museum für Naturkunde Berlin. Der Kustos im Museum, Herr Dr. JÜRGEN DECKERT, bestätigte mir das Vorhandensein von Belegexemplaren in der Sammlung und teilte mir ergänzende Fundangaben mit. Die MTB-Zuordnung wurde von mir vorgenommen.<P>&nbsp;</P></TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="20%">EG Nr.: 180</TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="50%"><B><I>Dicyphus hyalinipennis</I> (BURMEISTER, 1835)</B></TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="15%">Status alt: ?</TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="15%">Status neu: Ï%</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="100%" COLSPAN=4><FONT SIZE="-1">Rottleberode, Schneidemühle nordöstlich, MTB 4431/4, 23.07.2004, leg. GRUSCHWITZ, det. RIEGER; Wernigerode, Drängetal südlich, MTB 4230/1, 09.09.2006, leg GRUSCHWITZ, det. MELBER</FONT><BR>Diese Weichwanze lebt nach WACHMANN et al. (2004) vorrangig auf der Tollkirsche (<I>Atropa bella-donna</I>). Bei der Auflistung der Wanzen aus Sachsen-Anhalt für das Verzeichnis der Wanzen Deutschlands wurde <I>D. hyalinipennis</I> von mir mit einem Fragezeichen versehen. Die Angabe bei KUMMER (1994) erschien mir zweifelhaft, da aus dem Elbe-Havel-Winkel keine aktuellen Tollkirsche-Vorkommen bekannt waren (BENKERT et al. 1996) und die Fundbelege damals nicht überprüft werden konnten. Das war richtig, denn in der Coll. KUMMER, die sich derzeit noch bei mir befindet, ist kein <I>D. hyalinipennis</I>-Beleg vorhanden.<P>&nbsp;</P></TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="20%">EG Nr.: 404</TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="50%"><B><I>Asciodema obsoleta </I>(FIEBER, 1864)</B></TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="15%">Status alt: ohne</TD> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="15%">Status neu: Ï%</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="LEFT" WIDTH="100%" COLSPAN=4><FONT SIZE="-1">Hayn, Waldrand nördlich, MTB 4432/1, 23.07.2004, leg. GRUSCHWITZ, det. RIEGER</FONT><BR>Die Weichwanze <I>Asciodema obsoleta </I>ist in Deutschland an Besenginster (<I>Sarothamnus scoparius</I>) gebunden. Aus Ostdeutschland waren bislang nur alte Funde aus Thüringen bekannt.<P>&nbsp;</P></TD> </TR> </TABLE> <P><FONT SIZE=-1>LITERATUR:</P> <UL>BENKERT, D., FUKAREK, F. & H. KORSCH (1996): Verbreitungsatlas der Farn-und Blütenpflanzen Ostdeutschlands.  Gustav Fischer Verlag, Jena.</UL> <UL>FEIGE, F. & F. KÜHLHORN (1938): Die Wanzen (Hemiptera-Heteroptera) von Eisleben und Umgebung.  Ztschr. f. Naturw. Halle 92: 100-122.</UL> <UL>GÖRICKE, P. (2006): Das Auftreten von Wanzen (Insecta, Heteroptera) an Wänden und Mauern  Beobachtungen diesbezüglicher Affinitäten und Präferenzen.  Abhandlungen und Berichte für Naturkunde (Magdeburg) 29: 125-136.</UL> <UL>HOFFMANN, H.-J. & A. MELBER (2003): Verzeichnis der Wanzen (Heteroptera) Deutschlands.  In: KLAUSNITZER, B. (Hrsg.): Entomofauna Germanica 6.  Ent. Nachr. Ber. (Dresden) Beiheft 8: 209-272.</UL> <UL>KUMMER, J. (1994): Zur Wanzen-Fauna des Elbe-Havel-Winkels und seiner Umgebung (Insecta, Heteroptera).  UNTERE HAVEL  Naturkundliche Berichte 3: 42-48.</UL> <UL>MÜLLER, G. (1931): Hemiptera-Heteroptera des Harzes. (Material zu einer Harzer Rhynchoten-Fauna).  Dt. Entom. Z. (2/3): 65-112.</UL> <UL>POLENTZ, G. (1954): Die Wanzen des Harzes.  Abh. Ber. Mus. Kulturgeschichte Magdeburg 9 (2): 71-124.</UL> <UL>SCHUMACHER, F. (1913a): Verzeichnis der Wanzen, welche F. v. Baerensprung bei Halle beobachtet hat.  Archiv für Naturgeschichte 79 (Abt. A, 3. Heft): 87-91.</UL> <UL>WACHMANN, E., A. MELBER & J. DECKERT (2004): Wanzen Band 2. Cimicomorpha.  In: DAHL, F: Die Tierwelt Deutschlands. 75. Teil.  Goecke & Evers, Keltern. 288 S.</UL> <UL>WACHMANN, E., A. MELBER & J. DECKERT (2006): Wanzen Band 1. Dipsocoromorpha, Nepomorpha, Gerromorpha, Leptopodomorpha, Cimicomorpha (Teil 1).  In: DAHL, F: Die Tierwelt Deutschlands. 77. Teil.  Goecke & Evers, Keltern. 264 S.</UL> </FONT> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER"> <TABLE ID="Tabelle13" BORDER=2 BGCOLOR="#00CCFF" CELLSPACING=0 CELLPADDING=0 WIDTH=135> <TR> <TD WIDTH=129 HEIGHT=19><P ALIGN=CENTER><A HREF="../../../startseite/halophila/mbl51-1/body_mbl51-1.html" TARGET="Haupttext"><B><FONT SIZE="-1">Seitenanfang</FONT></B></A></P></TD> </TR> </TABLE> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER"> <TABLE ID="Tabelle14" BORDER=2 BGCOLOR="#00CCFF" CELLSPACING=0 CELLPADDING=0 WIDTH=135> <TR> <TD WIDTH=129 HEIGHT=19><P ALIGN=CENTER><A HREF="../../../startseite/halophila/body_halophila.html#Inhalt51" TARGET="Haupttext"><B><FONT SIZE="-1">Inhaltsverzeichnis</FONT></B></A></P></TD> </TR> </TABLE> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER" HEIGHT=19> <P>&nbsp;</P> <IMG ID="Bild25" HEIGHT=10 WIDTH=400 SRC="../../../startseite/halophila/BlueLine.gif" BORDER=0> <P>&nbsp;</P> <P>&nbsp;</P> </TD> </TR> <TR> <TD VALIGN=TOP> <P ALIGN=LEFT><A NAME="51-6"></A><FONT SIZE=-1>Artikel im PDF-Format: </FONT>&nbsp;<A HREF="halophila51-6-2007.pdf" TARGET="_Blank"><IMG ID="Bild49a" HEIGHT=20 WIDTH=20 SRC="../../../PdfSymbol.gif" BORDER=0></A></P> <P ALIGN=CENTER></A><B>Moose im Weinbergsgrund bei Hecklingen (Sachsen-Anhalt)</B></P> <P ALIGN=CENTER>von von MONIKA KOPERSKI</P> <P>Im Mai 2006 besuchte eine Gruppe botanisch interessierter Mitglieder des Naturwissenschaftlichen Vereins Bremen den Weinbergsgrund in der Gemarkung von Hecklingen westlich von Staßfurt (MTB 4135.1).</P> <P>Der Weinbergsgrund liegt am südöstlichen Ausläufer des Hakel und stellt als ehemaliges Abbaugebiet von Muschelkalk eine Besonderheit am Rand der Magdeburger Börde dar. An ein von Ost nach West verlaufendes Trockental schließen sich aufgelassene Steinbrüche mit Muschelkalk-Steilwänden an.</P> <P>Unter der Führung von Dr. H.-U. KISON (Quedlinburg) und H. KUHBIER (Bremen) galt das Augenmerk besonders dem reichen Vorkommen von <I>Adonis vernalis</I> und weiteren von Osten und Süden vordringenden, wärmeliebenden Gefäßpflanzen. Daneben wurden auch 44 Moosarten beobachtet.</P> <P>In den Trockenrasen der Talhänge dominiert als großes, pleurocarpes Moos <I>Homalothecium lutescens</I> neben <I>Thuidium abietinum </I>und <I>Hypnum cupressiforme</I> var. <I>lacunosum</I>. Auf offenen Erdblößen siedeln kleine, acrocarpe Arten, vorwiegend aus der Familie der Pottiaceen, wie <I>Phascum curvicolle, Pottia lanceolata, Pterygoneurum ovatum</I> und <I>Tortula papillosissima</I> var. <I>submamillosa</I>. Gelegentlich waren auch die Glockenhüte von <I>Encalypta vulgaris </I>(Abb.) zu finden, während die Lebermoose <I>Lophocolea minor </I>und <I>Leiocolea badensis </I>nur selten vorkommen.</P> <TABLE ALIGN=CENTER ID="Tabelle1" BORDER=0 CELLSPACING=10 CELLPADDING=10 WIDTH=400> <TR> <TD ALIGN=CENTER><IMG ID="Bild1" HEIGHT=450 WIDTH=600 SRC="moos1.jpg" BORDER=0 ALIGN=RIGHT ALT="Encalypta vulgaris HEDW., Aufn. M. Koperski"></TD> </TR> <TR><TD><FONT SIZE=-1>Encalypta vulgaris HEDW.; Aufn. M. Koperski</FONT></TD></TR> </TABLE> <P>Nur im Steinbruch am westlichen Ende des Tales wurden u. a. <I>Bryoerythrophyllum recurvirostrum, Bryum capillare, Encalypta streptocarpa, Didymodon rigidulus</I> und <I>Rhynchostegium murale</I> sowie weitere häufige, kalkholde Gesteinsmoose (<I>Grimmia pulvinata, Orthotrichum anomalum, Schistidium crassipilum, Tortula muralis</I>) notiert. Gegenüber nur kleinen Vorkommen in Trockenrasen bilden <I>Campylium chrysophyllum</I> und <I>Ctenidium molluscum</I> hier kräftig entwickelte Bestände.</P> <P>Epiphytische Arten an den Apfel- und Birnbäumen der Obstwiesen, an Holunder und Weiden sind <I>Brachythecium rutabulum, Brachythecium velutinum, Bryum subelegans, Dicranoweisia cirrata, Hypnum cupressiforme</I> var. <I>cupressiforme</I> und <I>Orthotrichum diaphanum</I>.</P> <P>An feuchteren Stellen im Talgrund des Südteiles kommen <I>Calliergonella cuspidata, Eurhynchium praelongum, Drepanocladus aduncus, Plagiomnium undulatum </I>und <I>Rhytidiadelphus squarrosus </I>vor.</P> <P>Folgende Arten sind nach MEINUNGER & SCHÜTZE (2004) in Sachsen-Anhalt gefährdet (Rote Liste Kategorie 3):</P> <UL><I>Bryum radiculosum, Campylium chrysophyllum, Ctenidium molluscum, Encalypta vulgaris, Leiocolea badensis, Phascum curvicolle, Thuidium abietinum.</I></UL> <P>Nachstehend die Artenliste vom 01.05.2006 (Abkürzungen: Standorte: TR = Trockenrasen; StB = Steinbruch; TG = Talgrund; R = Rinde von Apfel, Birne, Holunder, Weide; Arealtypen nach DÜLL & MEINUNGER (1989), DÜLL (1992), DÜLL (1994a), DÜLL (1994b)):</P> <TABLE ALIGN=CENTER BORDER=1 BACKGROUND="../../../startseite/halophila/Image5.gif" CELLSPACING=1 CELLPADDING=3 WIDTH="95%"> <TR> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=50%><B>Taxon</B></TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%><B>Standorte</B></TD> <TD ALIGN=CENTER WIDTH=25%><B>Arealtyp</B></TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Amblystegium serpens (Hedw.) Schimp. var. serpens</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Barbula convoluta Hedw. var. convoluta</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Barbula unguiculata Hedw.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Brachythecium rutabulum (Hedw.) Schimp.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>R</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Brachythecium velutinum (Hedw.) Schimp.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>R</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Bryoerythrophyllum recurvirostrum (Hedw.) P. C. Chen </TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp(-mont)</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Bryum bicolor Dicks.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR, StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>submed</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Bryum capillare Hedw.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Bryum radiculosum Brid.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>suboc-med</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Bryum ruderale Crundw. & Nyholm</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR, StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>suboc</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Calliergonella cuspidata (Hedw.) Loeske</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TG</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Campylium chrysophyllum (Brid.) Lange</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR, StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>bor</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Ceratodon purpureus (Hedw.) Brid.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Ctenidium molluscum (Hedw.) Mitt.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR, StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>tem(-mont)</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Dicranoweisia cirrata (Hedw.) Lindb. ex Milde</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>R</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>suboc</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Didymodon fallax (Hedw.) R. H. Zander</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR, StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>subbor</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Didymodon rigidulus Hedw. var. rigidulus</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp(-mont)</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Encalypta streptocarpa Hedw.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>subbor(-mont)</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Encalypta vulgaris Hedw.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR, StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>submed</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Eurhynchium hians (Hedw.) Sande Lac.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Eurhynchium praelongum (Hedw.) Schimp.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TG</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Fissidens dubius P. Beauv.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp(-mont)</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Fissidens taxifolius Hedw.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Funaria hygrometrica Hedw.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Grimmia pulvinata (Hedw.) Sm.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Homalothecium lutescens (Hedw.) H. Rob.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR; StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Hypnum cupressiforme Hedw. var. cupressiforme</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>R</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Hypnum cupressiforme var. lacunosum Brid.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR, StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Leiocolea badensis (Gottsche) Jörg.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR, StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>bor(-mont)</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Lophocolea minor Nees</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>subkont</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Orthotrichum anomalum Hedw.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Phascum curvicolle Hedw.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>submed</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Phascum cuspidatum Schreb. ex Hedw. var. cuspidatum</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Plagiomnium undulatum (Hedw.) T. J. Kop.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TG</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Pottia intermedia (Turner) Fürnr.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Pottia lanceolata (Hedw.) Müll. Hal.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Pseudocrossidium hornschuchianum (Schultz) R. H. Zander</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>submed-suboc</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Pterygoneurum ovatum (Hedw.) Dixon</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Rhynchostegium murale (Hedw.) Schimp.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Rhytidiadelphus squarrosus (Hedw.) Warnst.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TG</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>subbor</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Schistidium crassipilum H. H. Blom</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Thuidium abietinum (Hedw.) Schimp.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR, StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>subbor</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Tortula calcicolens W. A. Kramer</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR, StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>submed-mont</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Tortula muralis L. ex Hedw.</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>StB</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>temp</TD> </TR> <TR> <TD ALIGN=Left WIDTH=50%>Tortula papillosissima var. submamillosa (W. A. Kramer) Heinrichs & Caspari</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>TR</TD> <TD ALIGN=Left WIDTH=25%>submed-kont</TD> </TR> </TABLE <P><BR>Dank<BR>Frau W. SCHRÖDER (Ludwigsstadt-Ebersdorf) und Herrn Dr. J. HEINRICHS (Göttingen) danke ich für die Bestimmung der <I>Tortula papillosissima</I> var. <I>submamillosa</I>.</P> <P><FONT SIZE=-1>LITERATUR:</P> <UL>DÜLL, R. (1992): Distribution of the European and Macaronesian Mosses (Bryophytina). Bryol. Beitr. 8/9: 1-223.</UL> <UL>DÜLL, R. (1994a): Deutschlands Moose. 2. Teil. 211 S. Bad Münstereifel-Ohlerath.</UL> <UL>DÜLL, R. (1994b): Deutschlands Moose. 3. Teil. 256 S. Bad Münstereifel-Ohlerath.</UL> <UL>DÜLL, R. & L. MEINUNGER (1989): Deutschlands Moose. I. Teil. 368 S. Bad Münstereifel.</UL> <UL>MEINUNGER, L. & P. SCHÜTZE (2004): Rote Liste der Moose des Landes Sachsen-Anhalt. 2. Fassung. In Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (Hrsg.) (2004): Rote Listen Sachsen-Anhalt. 429 S.</UL> </FONT> <P>&nbsp;</P> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER"> <TABLE ID="Tabelle13" BORDER=2 BGCOLOR="#00CCFF" CELLSPACING=0 CELLPADDING=0 WIDTH=135> <TR> <TD WIDTH=129 HEIGHT=19><P ALIGN=CENTER><A HREF="../../../startseite/halophila/mbl51-1/body_mbl51-1.html" TARGET="Haupttext"><B><FONT SIZE="-1">Seitenanfang</FONT></B></A></P></TD> </TR> </TABLE> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER"> <TABLE ID="Tabelle14" BORDER=2 BGCOLOR="#00CCFF" CELLSPACING=0 CELLPADDING=0 WIDTH=135> <TR> <TD WIDTH=129 HEIGHT=19><P ALIGN=CENTER><A HREF="../../../startseite/halophila/body_halophila.html#Inhalt51" TARGET="Haupttext"><B><FONT SIZE="-1">Inhaltsverzeichnis</FONT></B></A></P></TD> </TR> </TABLE> </TD> </TR> <TR> <TD ALIGN="CENTER" HEIGHT=19> <P>&nbsp;</P> <IMG ID="Bild25" HEIGHT=10 WIDTH=400 SRC="../../../startseite/halophila/BlueLine.gif" BORDER=0> <P>&nbsp;</P> <P>&nbsp;</P> </TD> </TR> </TABLE> </BODY> </HTML>