Vorkommen und Gefährdung der Tagfalter der weiteren Umgebung von Staßfurt
(Kurzfassung eines Beitrages aus: Entomologische Mitteilungen Sachsen-Anhalt, Band.14 (1): 3-27)

von Klaus Lotzing, Unseburg

 

In langjährigen Untersuchungen im Gebiet des ehemaligen Landkreises Staßfurt (Sachsen-Anhalt) wurden in den zurückliegenden Jahren die Tagfalter (Hesperioidea, Papilionoidea) erfasst. Für den Überblick zur Entwicklung der Tagfalterfauna des Gebietes sind Literaturdaten sowie Sammlungs- und Exkursionsdaten der letzten ca. 40-45 Jahre in die Auswertung einbezogen.
Folgende Literaturquellen fanden Berücksichtigung:

 

[1]PATZAK, H. (1969) Die Großschmetterlinge des nordöstlichen Harzvorlandes. - Abh. Ber. Naturkund. Magdeburg, XI (5): 179-218.
[2]LOTZING, K. U. D. SPITZENBERG (1981): Beiträge zur Faunakartierung des Kreises Staßfurt. 1. Die Tagfalter (Lep. Rhopalocera). - Abh. Ber. Naturkund. Magdeburg XII (4): 87-96.
[3]LOTZING, K. (1988): Neue Nachweise für die Tagfalterfauna (Lepidoptera) des Kreises Staßfurt. - Entomol. Nachr. Ber. 32(6): 270.
[4]LOTZING, K. (1990): Massenvorkommen von Lysandra coridon PODA in einem aufgelassenen Kalksteintagebau im Kreis Staßfurt (Lep. Lycaenidae). - Entomol. Nachr. Ber. 34(1): 40.
[5]LOTZING, K. (1997): Vermehrtes Auftreten von Aporia crataegi (Linné 1758) (Lep., Pieridae) 1996 in Sachsen-Anhalt. - Entomol. Nachr. Ber.41 (1): 5-6 und 50.
[6]LOTZING, K. (2000): Die aktuelle Tagfalterfauna (Lep., Hesperioidea, Papilionoidea) des NSG „Salzstelle Hecklingen" im Landkreis Aschersleben-Staßfurt (Sachsen-Anhalt). - Entomol. Nachr. Ber.44 (1): 5-9.
[7]LOTZING, K. (2000): Bemerkungen zur aktuellen Tagfalterfauna der Auwaldrestgebiete der Bodeniederung in der Umgebung der Gemeinde Unseburg im Landkreis Aschersleben-Staßfurt. - halophila - Mittbl. FG Faun. u. Ökol. Staßfurt, Nr. 41: 4-6.

Schachbrettfalter, Aufn. K. Lotzing, Unseburg

  • Melanargia galathea (L.) - Schachbrettfalter
  •   Angaben zum Untersuchungsgebiet

    Das Untersuchungsgebiet umfasst eine Fläche von ca. 336 km2. Bedingt durch seine Lage im Regenschatten des Harzes gehört der Untersuchungsraum zum Gebiet des mitteleuropäischen Trockenklimas.
    Naturräumlich gliedert es sich in 3 Teile:
    Nördlich der Linie Etgersleben - Wolmirsleben - Förderstedt gehört das Gebiet zur südlichen Magdeburger Börde (bis ca. 100 m über NN).

    Südliche Magdeburger Börde
    Im Bereich der südlichen Magdeburger Börde finden sich starke Löß-Auflagen auf glazialen Sanden und Kiesen, hauptsächlich über Muschelkalk oder Buntsandstein. Die äußerst fruchtbaren lößbestimmten Schwarzerden bilden die Grundlage der hier vorherrschenden intensiven ackerbaulichen Nutzung. Die Landschaft stellt sich in einem stark ausgeräumten Stadium dar und wird lediglich von wenigen kleinflächigen Gehölzgruppen oder Baum- und Heckenbereichen gegliedert. Als potentielle natürliche Vegetation ist für dieses Gebiet ein subkontinentaler Traubeneichen - Hainbuchenwald anzunehmen.
    Aufn. K. Lotzing, Unseburg
  • Typischer Feld- und Wegrandbiotop in der südlichen Magdeburger Börde
  • Südwestlich einer Linie Westeregeln - Schneidlingen - Hecklingen zählt es zum nördlichen Harzvorland.

    Nordöstliches Harzvorland
    Im beginnenden Nordöstlichen Harzvorland dominieren lößbestimmte Schwarzerden mit vereinzelt eingestreuten Löß-Tieflehm-Schwarzerden. Sie überlagern größtenteils Muschelkalk und glaziale Ablagerungen von Sand, Kies und Lehm. Die Flächen werden größtenteils intensiv ackerbaulich genutzt. Ein geringer Grünlandanteil ist vereinzelt vorzufinden. Kleinere Gehölzbereiche und Heckenstrukturen gliedern die Landwirtschaftsflächen. Im Randbereich des Untersuchungsraumes schließt sich mit dem Hakel eine größere Waldfläche an. Als potentielle natürliche Vegetation ist in diesen Bereichen ein Traubeneichen - Hainbuchenwald mit Winterlindenanteil anzunehmen. In Bereichen ehemaligen Braunkohletiefbaus haben sich durch Senkungserscheinungen, besonders im Raum Hakeborn und Schneidlingen, Geländeabsenkungen mit teilweisen Vernässungen und Ausbildung größerer Ödland- bzw. Brachbereiche herausgebildet.
    Aufn. K. Lotzing, Unseburg
  • Oberer Teil des FND „Weinbergsgrund“ bei Hecklingen im Nordöstlichen Harzvorland
  • Der hierzwischen gelegene Teil hat durch eine Reihe anthropogener Veränderungen, besonders durch den Braunkohlentiefbau, ein eigenes Gepräge erhalten und wird heute als ein eigenständiges Gebiet - als Bodeniederung - betrachtet. Die Bodeniederung ist charakterisiert durch eine Anzahl eutropher Gewässer (Weiher), welche meist durch groß- und kleinflächige Bodenabsenkungen infolge des Braunkohlenabbaues entstanden sind.

    Bodeniederung
    Die im Auenbereich der Bodeniederung zu findenden Restwaldgebieten stellen die letzten erhalten gebliebenen Teile ausgeprägter Auenwälder der Bodeniederung dar. Hierzu gehören das Unseburger Große und Kleine Holz, das Baumholz, das Backofenholz, das Rothenförder Holz, der Gaensefurther Busch, sowie der Wöhl bei Tarthun und die Egelner Restwaldflächen wie das Mühlenholz und das Äptenholz. Sie wachsen auf Bodeschlickablagerungen über eiszeitlichen Kies- und Sandlagern, die durch jährlich wiederkehrende Hochwässer die Grundlage für die Entwicklung der Auenwälder bildeten. Heute sind große Teile der ursprünglichen Auenlandschaft durch Maßnahmen des Hochwasserschutzes dem natürlichen Wechselspiel der Wasserstände entzogen. Nur wo noch heute gelegentliche Überschwemmungen auftreten, bzw. wo durch den wechselnden Wasserstand der Flüsse auch der oberflächennahe Grundwasserstand starken periodischen Schwankungen unterworfen ist, ist noch ein auenähnlicher Charakter vorhanden und behaupten sich Reste ehemaliger Auwälder.
    Aufn. K. Lotzing, Unseburg
  • Ehemalige artenreiche Grünlandbereiche im „Grossen Bruch“ bei Unseburg in der Bodeniederung
  •  

      Ergebniszusammenfassung

    Bläuling, Aufn. K. Lotzing, Unseburg

  • Lysandra coridon (PODA) – Silbergrüner Bläuling
  • Insgesamt konnten seit 1960 im untersuchten Gebiet 52 Tagfalterarten registriert werden. Bei einen Gesamtartbestand von 192 Arten in Deutschland (SETTELE, J. ET AL. 1999, abzüglich 25 ausschließlich in den Alpen vorkommender und 4 ausgestorbener Arten), entspricht dies einem Anteil von 31,9 % am derzeitigen Arteninventar Deutschlands. Aktuell sind hiervon noch 35 Arten im untersuchten Gebiet belegt (21,47% des deutschen Gesamtartbestandes). Betrachtet man die Gegebenheiten im Bezug auf das Bundesland Sachsen-Anhalt stellen sich die Ergebnisse folgendermaßen dar:

    Bei einen Gesamtartbestand von 127 Arten in Sachsen-Anhalt (SETTELE, J. ET AL 1999), abzüglich der genannten 4 ausgestorbenen Arten und der 2 als Fehlbestimmungen klassifizierten Arten, entsprechen die erfassten 52 Arten einem Anteil von 42,98 % des derzeitigen Arteninventars von Sachsen-Anhalt. Die 35 aktuell belegten Arten entsprechen dabei einem Anteil von 28,93 %. Dies bedeutet ein Artenrückgang um 32,69 % im betrachteten Zeitraum. Bei 23 Arten ist ein Rückgang der Individuendichte zu verzeichnen ( 44,23 %). Bei 7 Arten ( 13,46 %) ist eine positive Bestandsentwicklung nachgewiesen. 8 Arten (15,38 % ) weisen keine signifikanten Veränderungen im Bestand auf.

    Die im Bearbeitungszeitraum innerhalb des betrachteten Gebietes nachgewiesenen Arten gehören zu folgenden ökologischen Gruppen:

    Ubiquisten13 Arten (25,00 %)
    Mesophile Offenlandarten8 Arten (15,38 %)
    Mesophile Übergangsarten12 Arten (23,08 %)
    Mesophile Waldarten9 Arten (17,31 %)
    Xerothermophile Offenlandarten7 Arten (13,46 %)
    Xerothermophile Gehölzarten3 Arten ( 5,77 %)

    Die aktuellen Funde von Carcharodus alceae (ESPER, 1780), Quercusia quercus (LINNAEUS, 1758), Polyommatus amandus (SCHNEIDER, 1792), Lysandra coridon (PODA, 1761) und Pararge aegeria (LINNAEUS, 1758) erscheinen als besonders bemerkenswert.
    Es konnten folgende Arten für das Untersuchungsgebiet festgestellt werden:

      Art ÖG ET RL EA
      01. Carcharodus alceae (Esper) XG - 3 s
      02. Pyrgus malvae (L.) --   s
      03. Pyrgus serratulae (Rambour) XG -- 1 s
      04. Thymelicus lineola (Ochsenh.) MO 0   v / s
      05. Thymelicus sylvestris (Poda) -   s / v
      06. Thymelicus acteon (Rott.) XO -   s
      07. Hesperia comma (L.) -- V s
      08. Ochlodes sylvannus (Esper) U -   v / h
      09. Papilio machaon (L.) MO --   v
      10. Leptidea sinapis (L.) ?   s
      11. Anthocharis cardamines (L.) 0   v / h
      12. Aporia crataegi (L.) MO ?   s
      13. Pieris brassicae (L.) U 0   h / m
      14. Pieris rapae (L.) U 0   h
      15. Pieris napi (L.) U +   h / m
      16. Pontia daplidice (L.) XO +   v / h
      17. Colias croceus (Fourcr.) U ?   s
      18. Colias hyale (L.) MO -   v (m)
      19. Gonepteryx rhamni (L.) 0   v / h
      20. Lycaena phlaeas (L.) MO -   s / v
      21. Lycaena virgaureae (L.) -   s
      22. Lycaena tityrus (Poda) ?   s
      23. Thecla betulae (L.) -- V s
      24. Quercusia quercus (L.) MW - (?)   s (v)
      25. Satyrium spini (Dennis & Schifferm.) XG ? 2 s
      26. Cupido minimus (Fuessly) XO -- 3 s
      27. Celastrina argiolus (L.) MW +   v / h
      28. Pseudophilotes baton (Bergstr.) XO ? 1 s
      29. Aricia agestis (Dennis & Schifferm.) XO ?   s
      30. Polyommatus amandus (Schneider) U - 3 s
      31. Polyommatus icarus (Rott.) U +   h
      32. Lysandra bellargus (Rott.) XO -- 2 s
      33. Lysandra coridon (Poda) XO - 3 s / v (h)
      34. Argynnis paphia (L.) MW -   s
      35. Issoria lathonia (L.) U 0   v / h
      36. Boloria dia (L.) - 2 s
      37. Vanessa atalanta (L.) U 0   v
      38. Vanessa cardui (L.) U -   v
      39. Inachis io (L.) U 0   h
      40. Aglais urticae (L.) U 0   h
      41. Polygonia c-album (L.) MW -   v
      42. Araschnia levana (L.) MW -   v / h
      43.Nymphalis antiopa (L.) MW ?   s
      44. Nymphalis polychloros (L.) MW -- 3 s
      45. Apatura iris (L.) MW -- 2 s
      46. Pararge aegeria (L.) MW +   v
      47. Lasiommata megera (L.) MO 0   v
      48. Coenonympha pamphilus (L.) MO ++   h / m
      49. Aphantopus hyperanthus (L.) MO +   h
      50. Maniola jurtina (L.) U 0   h
      51. Melanargia galathea (L.) MO 0   h
      52. Hipparchia semele(L.) ?   s

    Für die Zuordnung zu entsprechenden ökologischen Gruppen (ÖG - Spalte 2) nach REINHARDT &. THUST (1988) wurden folgende Kürzel verwendet:
    UUbiquisten (dominierender ökologischer Faktor: keiner)
    MOMesophile Offenlandarten (dominierender ökologischer Faktor: Toleranz für breites Faktorenspektrum)
    Mesophile Übergangsarten (dominierender ökologischer Faktor: Toleranz für breites Faktorenspektrum mit Bevorzugung von Gehölzbereichen)
    MWMesophile Waldarten (dominierender ökologischer Faktor: Toleranz für breites Faktorenspektrum mit Bevorzugung von waldähnlichen Strukturelementen.
    XOXerothermophile Offenlandarten (dominierender ökologischer Faktor: trockenwarmer Biotopcharakter)
    XGXerothermophile Gehölzarten (dominierender ökologischer Faktor: trockenwarmer gehölzgeprägter Biotopcharakter

    Die Einschätzung zur Entwicklungstendenz der Arthäufigkeit (ET - Spalte 3) im betrachteten Zeitraum erfolgt in den nachstehenden Kategorien:
    --starker Rückgang der Individuendichte
    -leichter Rückgang der Individuendichte
    0keine Veränderung der Individuendichte
    +leichte Zunahme der Individuendichte
    ++starke Zunahme der Individuendichte
    ?defizitäre Datenlage (keine klare Tendenz erkennbar)

    Gefährdungskategorien entsprechend der Roten Listen (RL - Spalte 4) des Landes Sachsen–Anhalt [Vergl. SCHMIDT, P. et al. (2004)]:
    1- vom Aussterben bedroht
    2- stark gefährdet
    3- gefährdet
    V- Arten der Vorwarnliste

    Für die Einschätzung der Arthäufigkeit zur jetzigen Zeit innerhalb des Gesamtgebietes finden nachfolgende empirische Abundanzangaben (EA - Spalte 5) Anwendung:
    s- selten
    v- vereinzelt
    h- häufig
    m- massenhaft

      Wichtigste mutmaßliche Gefährdungsursachen

    Weinbergsgrund, Aufn. K. Lotzing, Unseburg

  • Obstbaumbestandene Trockenrasenhänge im Weinbergsgrund“ bei Hecklingen
  • Als Hauptursache des festgestellten Arten- und Individuenrückganges bei Tagfaltern muss im betrachteten Gebiet der starke Verlust an geeigneten Lebensräumen für sämtliche Entwicklungsstadien angesehen werden. Besonders deutlich wird diese Tatsache bei der Betrachtung vieler Grünland bewohnender Arten. Waren noch vor ca. 25 Jahren artenreiche, mit Stauden durchsetzte Mähwiesen die Regel in der Bodeniederung, so finden sich heute nur noch artenarme Intensivgrünlandflächen in diesen Bereichen. Es sind kaum noch Wiesenblumenarten anzutreffen. Dementsprechend eingeschränkt ist auch das heute festzustellende Artenspektrum.

    Ähnlich gestaltet sich der Zustand in den ackereichen Gebieten der Börde und des nordöstlichen Harzvorlandes. Die ehemals breiten und kräuterreichen Acker- und Wegeränder sind dem Pflug und dem Landhunger der modernen Agrarwirtschaft zum Opfer gefallen. Zur Verarmung der ehemals artenreichen Biotopstrukturen der Acker- und Wegränder hat als Weiteres der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln beigetragen. Kaum noch blühende Wildkräuter sind die Folge. Allenthalben “Klatschmohn - Monokulturen“ finden sich einigen Orts. Viele der hier ehemals vorkommenden Tagfalterarten finden hier keinen Lebensraum mehr.

    Dass trotzdem innerhalb der Untersuchungsgebietes noch relativ anspruchsvolle Arten festzustellen sind, liegt am Vorhandensein einiger naturnaher Biotopstrukturen, die bis heute aus unterschiedlichen Gründen einer wirtschaftlichen Nutzung entzogen sind, wie beispielsweise Bergbaufolgeflächen des Braunkohletiefbaues, Sand- und Kiesabbauflächen oder Steinbruchbereiche. Ebenso sind im Bereich Hecklingen landwirtschaftlich nicht oder nur extensiv zu nutzende Hangbereiche anzutreffen. Auch einige durch Naturschutzrecht geschützte Areale zählen zu diesen Bereichen. Diese Biotopbereiche stellen aufgrund ihrer Insellagen jedoch nur noch isolierte Rückzugsbereiche für die Tagfalterpopulationen dar. Das Vorkommen der hier anzutreffenden Tagfalter kann jedoch nicht über den dramatischen Rückgang innerhalb des Gesamtgebietes hinwegtäuschen.

    Literatur

    • LOTZING, K. & D. SPITZENBERG (1981): Beiträge zur Faunakartierung des Kreises Staßfurt 1. Die Tagfalter (Lep. Rhopalocera). - Abh. Ber. Naturkund. Magdeburg XII (4): 87-96.
    • LOTZING, K. (1988): Neue Nachweise für die Tagfalterfauna (Lepidoptera) des Kreises Staßfurt. - Entomol. Nachr. Ber. 32 (6): 270.
    • LOTZING, K. (1990): Massenvorkommen von Lysandra coridon PODA in einem aufgelassenen Kalksteintagebau im Kreis Staßfurt (Lep. Lycaenidae). - Entomol. Nachr. Ber. 34 (1): 40.
    • LOTZING, K. (1997): Vermehrtes Auftreten von Aporia crataegi (Linné 1758) (Lep., Pieridae) 1996 in Sachsen-Anhalt. - Entomol. Nachr. Ber. 41 (1): 5-6, 50.
    • LOTZING, K. (2000): Die aktuelle Tagfalterfauna (Lep., Hesperioidea, Papilionoidea) des NSG „Salzstelle Hecklingen" im Landkreis Aschersleben-Staßfurt (Sachsen-Anhalt). - Entomol. Nachr. Ber. 44 (1): 5-9.
    • LOTZING, K. (2000): Bemerkungen zur aktuellen Tagfalterfauna der Auwaldrestgebiete der Bodeniederung in der Umgebung der Gemeinde Unseburg im Landkreis Aschersleben-Staßfurt. - halophila, Mitt.-Bl. FG Faun. u. Ökol. Staßfurt 41: 4-6.
    • PATZAK, H. (1969): Die Großschmetterlinge des nordöstlichen Harzvorlandes. - Abh. Ber. Naturkund. Magdeburg, XI (5): 179-218.
    • REINHARDT, R. &. R.THUST (1988): Zur ökologischen Klassifizierung und zum Gefährdungsgrad der Tagfalter der DDR. - Entomol. Nachr. Ber. 32 (3): 199-206.
    • SCHMIDT, P., SCHÖNBORN, C., HÄNDEL, J., KARISCH, T., KELLNER J. & D. STADIE. (2004): Rote Liste der Schmetterlinge des Landes Sachsen-Anhalt (2. Fassung, Stand Februar 2004). - Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt 39: 388-402.
    • SETTELE, J., FELDMANN, R. & R. REINHARDT (1999): Die Tagfalter Deutschlands - Ein Handbuch für Freilandökologen, Umweltplaner und Naturschützer. - Ulmer-Verlag, Stuttgart.